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Pole für Häkkinen

Mika Häkkinen fuhr am Hungaroring die nächste Pole-Position heraus. Irvine wurde Zweiter, Wurz ist auf Platz sieben.

Nächste Pole für Mika Häkkinen: Der “fliegende Finne” drehte am Samstag im Qualifying für den Formel 1-Grand-Prix von Ungarn auf dem Hungaroring in Mogyorod bei Budapest mit 1:18,156 Minuten die schnellste Runde. Nur 0,107 Sekunden hinter dem Weltmeister folgte aber bereits WM-Spitzenreiter Eddie Irvine im Ferrari auf Platz zwei, unmittelbar vor Häkkinens McLaren-Mercedes-Teamkollegen David Coulthard (+0,228).

Für Alexander Wurz verlief ein Abschluss-Training nach langer Zeit wieder einmal überaus erfreulich. Der Niederösterreicher wird das Rennen im Benetton von Platz sieben (+0,577) in Angriff nehmen, eine so gute Startposition hatte er zuletzt vor elf Monaten in Monza inne gehabt.

“Natürlich bin ich sehr happy mit diesem Ergebnis, aber ich hätte sogar noch schneller sein können. Denn im letzten Turn hatte ich im ersten Sektor eine viel schnellere Zeit gehabt, dann war aber Öl auf der Strecke und ich habe wie viele andere Piloten auch einen Fehler gemacht”, erklärte der Perchtoldsdorfer, um dann doch zufrieden festzustellen: “Wir haben einen großen Sprung vorwärts gemacht. So macht das Rennfahren wieder Spaß.”

Das Maximum an Zählern peilt Häkkinen an, für den Finnen bereits das “Schlüsselrennen für die WM” ist. “Hier werden wir die entscheidenden Aufschlüsse für den Titelkampf erhalten”, betonte der 30-Jährige, der im Moment acht Punkte hinter Irvine liegt. Im Training war für den Schildkröten-Fan, der im Ungarn-GP bisher noch nie über Rang vier hinausgekommen ist, zwar noch mehr drinnen, “aber es war immer viel Verkehr auf der Strecke. Trotzdem ist es sich ausgegangen, auch fürs Rennen bin ich sehr zuversichtlich.”

Gleiches gilt für Irvine, obwohl er sich eigentlich auf dem Hungaroring die besten Chancen auf die erste Pole Position seiner Karriere ausgerechnet hatte. “Platz zwei ist aber auch nicht schlecht, denn ich habe schon von schlechteren Positionen aus gewonnen, wobei hier ein guter Start extrem wichtig ist.”

Einen solchen hatte sein Teamkollege Mika Salo vor zwei Wochen in Hockenheim hingelegt, doch diesmal wird dem Schumacher-Ersatzmann ein solcher nicht viel nützen. Der Finne kam nämlich im Qualifying nicht über Rang 18 hinaus. Ein weiterer Stockerlplatz scheint damit außer Reichweite, womit “Ferrari-Rebell” Irvine die Sternenflotte von McLaren diesmal alleine wird bekämpfen müssen.

1. Mika Häkkinen
2. Eddie Irvine
3. David Coulthard
4. Giancarlo Fisichella
5. Heinz-Harald Frentzen
6. Damon Hill
7. Alexander Wurz
8. Rubens Barrichello

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