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Pünktlichkeit schlägt die Schnelligkeit

Silvretta Classic Rallye
Silvretta Classic Rallye ©Meznar
Chrom und Glanz im Montafon. Um exakt 10.01 Uhr fällt heute in Partenen der Startschuss zur 11. Silvretta Classic Rallye. 186 Oldtimer mit Teilnehmern aus 15 Ländern werden drei Tage lang eine Strecke von 627 Kilometern unter die Räder nehmen. Das automobile Nostalgie-Spektakel ist längst eine internationale Top-Veranstaltung, die vor Ort gut organisiert sein will.

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, braucht es daher auch an die 300 Helferinnen und Helfer, die mit dafür sorgen, dass die Silvretta Classic für Teilnehmer und Zuschauer zum großen Erlebnis wird. Mittendrin im Geschehen ist dabei Thomas Riegler aus Partenen, dem als Koordinator des regionalen Zeitnahmeteams – das sind 30 freiwillige Helfer vom Schneeteam Lifinar, der Ortsfeuerwehr, dem Skiclub Silvretta und der Bergrettung Partenen – bei der Rallye eine wichtige Aufgabe zufällt. Volle Unterstützung „Wir unterstützen den Chefzeitnehmer Leo Wilhelm und sind neben den einzelnen Wertungsprüfungen bei jeder Zeitkontrolle – insgesamt sind`s 14 –, die von den Oldtimerteams während der Tagesetappen angesteuert werden, vor Ort“, erzählt der 33-jährige Montafoner. Dazu ist Thomas Riegler permanent auf Achse. Jeder Kontrollpunkt wird vor dem Eintreffen der Fahrzeuge genau inspiziert. „Vorab müssen die Hinweisschilder richtig positioniert sein, dann gilt es die Einrichtung der Lichtschranken und Druckschläuche für die anschließende Zeitmessung zu überprüfen“, erläutert er. Die Ergebnisse der Zeitnahme an den Standorten – ein wichtiges Utensil ist dabei die Funkuhr – werden den Teilnehmerteams in die Bordkarte eingetragen. „Gleichzeitig werden die erfassten Daten zur weiteren Auswertung gleich ans Rallyebüro übermittelt“, sagt der Zeitnehmer. Zeitgefühl Die Silvretta Classic ist eine sportliche Rallye, bei der es indes nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Gleichmäßgkeit und ein gutes Zeitgefühl ankommt. „Der Anspruch an die Fahrer ist, die einzelnen Etappen in einer vorgeschriebenen Zeit zurückzulegen und die Zeitkontrollen auf die Minute genau anzufahren“, erläutert Riegler weiter und bringt es auf den Punkt. „Wer das exakt hinbekommt, der liegt in der Wertung vorne, die anderen handeln sich Strafpunkte ein und fallen zurück.“ Genau wie die anderen Mithelfer hat Thomas Riegler eigens für das Silvretta-Classic-Großereignis in seiner Heimatregion wieder einige Tage Urlaub genommen. „Wir sind alle mit Idealismus dabei“, denkt Riegler, der auch Vizebürgermeister von Gaschurn-Partenen ist, nicht zuletzt an den Werbewert, den die Oldtimer-Veranstaltung für den Tourismus im Tal darstellt.

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