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Pioniere bauen neue Brücke in Thurnberg

850 Mann aus mehreren Garnisonen waren am Freitag mit Aufräumarbeiten und der Wiederherstellung der durch das Hochwasser zerstörten Infrastruktur beschäftigt.

Das Bundesheer – bereits am Donnerstag mit knapp 500 Soldaten im Waldviertel im Katastropheneinsatz – setzt seine Anstrengungen fort. 850 Mann aus mehreren Garnisonen waren heute, Freitag, mit Aufräumarbeiten und der Wiederherstellung der durch das Hochwasser zerstörten Infrastruktur beschäftigt. Nach Angaben des Militärkommandos NÖ soll im Lauf des Tages auch die weggerissene Brücke bei Thurnberg am Kamp ersetzt werden: Die Melker Pioniere werden das neueste Modell positionieren.

Im Einsatz stehen Angehörige der Garnisonen Allentsteig, Horn, Mautern, Melk, St. Pölten-Spratzern und Zwölfaxing. Gegen Abend sollen 250 Soldaten aus Amstetten die Einheiten verstärken. Schwere Baufahrzeuge (der RLB Bauholding als Partner des Militärkommandos, Anm.), Pioniermaschinen, Radlader und Bagger verstärken die Zahl der Bundesheer-Fahrzeuge. Nach wie vor unterstützen Hubschrauber die Arbeiten.

Der Einsatz wird auf Grund der massiven Schäden noch einige Tage andauern. In der bisherigen Bilanz des Bundesheeres ist u.a. die Evakuierung von 53 Bewohnern der Ortschaft Brunn im Felde aufgelistet.

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