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Pioneers lassen gegen das Schlusslicht aus Graz Federn

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Für die Vorarlberger setzte es vor eigenem Publikum eine enttäuschende 1:3-Niederlage gegen die 99ers aus der steirischen Landeshauptstadt.

Die Bemer Pioneers Vorarlberg wollten auch im letzten Spiel des Heimtriples punkten, um weitere wichtige Zähler im Kampf um einen Pre-Play-Off Platz einzufahren. Man war vor dem Duell mit Schlusslicht Graz allerdings gewarnt, denn beim ersten Auftritt in dieser Saison entführten die Steirer zwei Zähler aus der Vorarlberghalle.

Schwaches erstes Drittel

Trainer Dylan Stanley musste auf einen Leistungsträger verzichten, denn Daniel Woger fiel für diese Partie krankheitsbedingt leider aus. So wurde das Lineup leicht umgestellt, an der Seite der Pastujov-Brüder agierte Oskar Maier.

Ziemlich unerklärlich war dann der Auftritt der Hausherren im ersten Abschnitt, denn die Grazer präsentierten sich von Beginn weg wacher und agressiver. So gut wie jeder Zweikampf ging an die Steirer, die Pioneers waren zumeist einen Schritt langsamer als der Gegner. Und so gingen die 99ers nach Treffern von Engelhart (11.) und Wemmenborn (18.) mit einer verdienten 2:0-Führung in die erste Pause.

Verbesserte Pioneers

Die Vorarlberger präsentierten sich im Vergleich zum Startdrittel verbessert, kamen auch zu einigen nennenswerten Abschlüssen, die allerdings allesamt ungenützt blieben. Etwas mehr als die Hälfte des Drittels war vorüber, da schlugen die Grazer auf der anderen Seite wieder zu. Ein Pass fand den Weg zu Bouramman und der Schwede bezwang Madlener mit einem präzisem Schuss zum 0:3 aus Sicht der Gastgeber. In der Schlussphase des Mittelabschnitts fanden die Pioneers eine kurze doppelte Überzahlgelegenheit vor, die aber nicht in einen Torerfolg umgemünzt werden konnte. 88 Sekunden vor der zweiten Sirene war es dann Michael Pastujov, der erstmals für Jubel auf den Tribünen sorgte, mit diesem 1:3 schöpfte das Team aus Feldkirch neue Hoffnung.

Gebrauchter Abend

Ein PowerPlay zu Beginn des dritten Drittels wurde nicht genutzt, somit konnten die Vorarlberger das Momentum nicht auf ihre Seite ziehen. Erst in der zweiten Hälfte des Schlussabschnitts gelang es den Pioneers Druck auf den Gegner auszuüben, der Puck fand allerdings kein weiteres Mal den Weg über die Linie. So blieb es am Ende beim 1:3 aus Sicht der Stanley-Cracks, die vor allem für das verschlafene Startdrittel bestraft wurden damit die Heimspielserie mit einem Negativerlebnis beenden.

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