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Pioneers Vorarlberg müssen sich Capitals geschlagen geben

Torreiches Spiel in Feldkirch
Torreiches Spiel in Feldkirch ©GEPA
Die Wiener behalten dank eines 6:4-Erfolges in der Vorarlberghalle die weiße Weste gegen die Ländle-Cracks.

Weiter Schlag auf Schlag ging es für die Bemer Pioneers Vorarlberg, mit der Partie gegen die Vienna Capitals stand die dritte Partie innerhalb von fünf Tagen auf dem Programm. Es kam dabei zum Wiedersehen mit dem letztjährigen Coach Marc Habscheid und dem Schweden Hampus Eriksson, der vergangene Saison noch das Trikot der Vorarlberger getragen hatte.

Blitzstart der Pioneers

Das Spiel war dann gerade einmal etwas mehr als eine Minute alt, da jubelten die Hausherren bereits über die Führung. Woger wurde mit einem Pass über die Bande eingesetzt, dieser fuhr ums gegnerische Gehäuse und verlud Gästekeeper Steen per "Bauerntrick" zum 1:0. Im einzigen PowerPlay des Startdrittels hatten die Pioneers sogar noch mehrere Gelegenheiten um zu erhöhen. Die beste Chance hatte Owre, der mit einem Schuss an den Außenpfosten Pech hatte. So blieb es aber nach den ersten 20 Minuten bei der nicht unverdienten 1:0-Führung aus Sicht der Stanley-Cracks.

Kirichenko erhöht

Etwas mehr als zehn Minuten waren im Mittelabschnitt absolviert, da erhöhte Kirichenko in Überzahl auf 2:0 für die Gastgeber. Es war der erste Treffer des Verteidigers im Trikot der Pioneers. Wenig später musste erneut ein Wiener in die Kühlbox, aber statt des dritten Treffers kamen die Wiener ausgerechnet durch Ex-Pioneer Eriksson zum 1:2. Kurz vor Ende des zweiten Drittels agierten die Wiener in Überzahl und diese brauchten nur fünf Sekunden, um auszugleichen. Der routinierte Slowene Ticar bezwang Caffi und es ging mit dem ausgeglichenen Spielstand ins dritte Drittel.

Dort waren es dann die Wiener, die vorlegen konnten. Brunner (45.) bzw. Kainz (48.) sorgten für eine Führung von zwei Toren aus Sicht der Gäste. Die Cracks von Coach Dylan Stanley gaben sich allerdings nicht geschlagen und kamen noch einmal zurück in diese Partie. Der immer stärker agierende Owre egalisierte per Doppelpack (51. bzw. 54) innerhalb von nur wenigen Minuten.

Caps setzen sich am Ende durch

Als die Partie erneut in Richtung der Pioneers zu kippen schien, agierten allerdings die Wiener eiskalt. Drugge nutzte einen Puckverlust der Hausherren in deren eigener Zone aus und schoss seine Mannschaft neuerlich in Front. In der Schlussminute versuchten die Pioneers zwar noch einmal alles, Weinger besorgte mit seinem Empty-Netter aber den 4:6-Endstand.

Die Pioneers müssen damit die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen, nun geht es zu zwei schweren Auswärtsspielen in
Ljubljana und Graz.

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