Pilotprojekt "65plus" nimmt weiter Form an

65+ | guter Zusammenhalt und ausgezeichentes Zusammenwirken, auch über die Gemeinde- und Altersgrenzen hinweg: Hannes Bolter (Obmann ÖAV Götzis) überreicht Werner Huber (Bürgermeister Götzis) ein Kletterseil (v.l.n.r. Werner Huber (Bürgermeister Götzis), Hannes Bolter (Obmann ÖAV Götzis), Susanne Fickl (Wanderführerin ÖAV Götzis), Anita Minatti (Sozialgemeinderätin Koblach), Fritz Maierhofer (Bürgermeister Koblach))
65+ | guter Zusammenhalt und ausgezeichentes Zusammenwirken, auch über die Gemeinde- und Altersgrenzen hinweg: Hannes Bolter (Obmann ÖAV Götzis) überreicht Werner Huber (Bürgermeister Götzis) ein Kletterseil (v.l.n.r. Werner Huber (Bürgermeister Götzis), Hannes Bolter (Obmann ÖAV Götzis), Susanne Fickl (Wanderführerin ÖAV Götzis), Anita Minatti (Sozialgemeinderätin Koblach), Fritz Maierhofer (Bürgermeister Koblach)) ©Sozialdienste Götzis
Bericht aus der Pressekonferenz „65+ bewegt das Gemeinwesen - Das Projekt 65+ nimmt Fahrt auf und zieht schon jetzt weite Kreise“ vom Mittwoch, 30.7.2014, im Vereinsheim des ÖAV Götzis zum Thema „Entwicklung des Projekts 65+ und die Bedeutung für das Zusammenwirken in der Kummenberg-Region“:

 

Die Gemeinden Götzis und Koblach starteten im Herbst letzten Jahres das Pilotprojekt „65plus“. Das innovative Vorgehen der beiden Gemeinden in der partizipativen und sozialraumorientierten Angebotsplanung (CARE Management) erfährt eine große finanzielle Unterstützung vom Fonds Gesundes Österreich, dem Fonds Gesundes Vorarlberg und vom Land Vorarlberg. Initiiert wurde das auf drei Jahre angelegte Projekt von der Sozialdienste Götzis.

In den beiden Gemeinden fanden – neben einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung – inzwischen auch zwei Openspace-Veranstaltungen statt, bei denen die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen zum Projekt einbringen konnten. Auf Basis dieser Veranstaltungen haben sich innerhalb nur weniger Monate bereits fünf Arbeitsgruppen gebildet und einige Projektideen sind bereits in der Umsetzung.

Bei der Arbeitsgruppe „Vernetzung der professionellen Dienste“ werden im Herbst gemeinsam mit Barbara Moser-Natter von den Sozialdiensten Wolfurt und GF Mag. Martin Hebenstreit von connexia Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit erörtert. Die Arbeitsgruppe „zKobla dahoam“ ist schon jetzt aktiv und es gibt auch bereits eine Person, die die Gruppe verantwortlich leiten wird.

Sehr erfreulich sind auch die Entwicklungen in der Arbeitsgruppe „Vernetzung der ehrenamtlichen Dienste“. Eine umfangreiche Onlineplattform, die auf die Bedürfnisse in der Kummenberg-Region zugeschnitten ist, wird entwickelt und voraussichtlich im Frühjahr 2015 eingeführt. Sie wird wesentlich dazu beitragen, das Suchen und Finden von ehrenamtlicher, nachbarschaftlicher Hilfen bzw. Angeboten zu vereinfachen. Die neu gegründete Seniorenbörse in Altach ist in die Entwicklung des Systems ebenfalls miteingebunden. Dem gemeinsam gesteckten Ziel, in den Kummenberg-Gemeinden auch im sozialen Bereich näher zusammenzuwachsen, kommen sie durch diese Initiative einen großen Schritt voran.

Die Arbeitsgruppe „Infoveranstaltungen zu Gesundheits- und Pflegethemen“ ist in Planung von Veranstaltungsreihen, die in den nächsten zwei Jahren wesentliche Gesundheitsthemen aufgreifen und in einfacher und anwendungsbezogener Form vermittelt werden. Eine weitere Arbeitsgruppe befasst sich mit Gesundheits- und Bewegungsangeboten für Ältere. Aktiv dabei sind die Seniorenbünde und die Pensionistenverbände sowie die Kneippvereine beider Gemeinden.

Ein ganz neues Kooperationsprojekt entsteht derzeit zudem zwischen Alpenverein und zämma leaba in Götzis. Der Alpenverein öffnet sich einer neuen Zielgruppe: höher betagte BürgerInnen mit und ohne Handicap, die mit einem speziellen Bewegungsangebot und entsprechender Begleitung erreicht werden. Der Alpenverein Götzis stellt eine Wanderführerin zur Verfügung, ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter werden über zämma leaba Götzis organisiert. Ergänzt wird die Gruppe durch bekannte Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde und des öffentlichen Lebens. Freude an der Bewegung, Geselligkeit und Sicherheit stehen dabei im Vordergrund.

 

Quelle: Martin Herburger und Dorothee Glöckle

 

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