Pilgernd in den Sommermorgen

Pilgern...beten mit den Füßen
Pilgern...beten mit den Füßen ©Marie-Luise Decker
An drei Junimorgen waren die Pilger/innen dem erwachenden Leben in der Natur betend und pilgernd auf der Spur.
Pilgernd in den Sommermorgen

Seit vielen Jahren begleitet Marie-Luise Decker (Pilgerbegleiterin) und Obfrau-Stellvertreterin des Vereins Domino Pilgertage im Domino.

Bereits zum dritten Mal gab es „Pilgernd in den Sommermorgen“. An drei Sommermorgen begegneten die PilgerInnen betend, wandernd und lauschend den Geräuschen, dem erwachenden Leben in der Natur rund um Frastanz.

7 Frauen und unser Pfarrer Norman Buschauer trafen sich am Montag, 15.6., Mittwoch, 17.6. und Freitag, 19.6., um 6.00 morgens am Kirchplatz, fuhren miteinander zum Ausgangspunkt der Pilgerwanderung und erwanderten betend 3 verschiedene, wunderbare Plätze in und rund um Frastanz.

„Wasser – Quelle des Lebens“ (Montag, 15. Juni)

Wir pilgerten von der Firma Lamag hinein zum See, wanderten rundherum und gingen auf der anderen Seite der Ill entlang wieder zurück zum Ausganspunkt.

An diesem Morgen wählte ich das Thema „ Wasser – Quelle des Lebens“. Wir starteten mit einem Segen, gingen ganz bewusst schweigend, Schritt für Schritt hinein zum See. Am See durfte jede/r Pilger/in einen Stein in den See werfen, dazu sangen wir das wunderbare Lied „ Ins Wasser fällt ein Stein“ und bewunderten die großen Kreise im See. Begleitet von kurzen Impulsen und Fragen pilgerten wir schweigend weiter. Dieses schweigende, langsame Gehen schätzen die Pilger/innen sehr. Mit einem Segen für die Gruppe endete die Pilgerwanderung.

„Die wunderbare Schöpfung – Naturjuwel Frastanzer Ried“ (Mittwoch, 17. Juni)

Unser Weg führte uns von der Mittelschule Frastanz hinaus in das Frastanzer Ried – rundherum und wieder zurück zum Auto.

Das Thema des zweiten Tages hieß „Die wunderbare Schöpfung – Naturjuwel Frastanzer Ried“. Voller Dankbarkeit für diesen trockenen Morgen starteten wir wieder mit einem Segen.

In Stille, Schritt für Schritt, mit allen Sinnen, pilgerten wir los. Das wunderbare Vogelgezwitscher begleitete uns den ganzen Morgen. Beim Biotop hörten wir den Text „Jetzt ist die Zeit zum Stillsein- Zuhören – Hinhören – Hinspüren….“. Die kurzen Impulse zur Schöpfung, das schweigende Gehen, sich selber zu spüren, hat einfach eine besondere Qualität.

Mit dem Blick zurück ins Frastanzer Ried haben wir die morgendliche Pilgerwanderung mit einem Segen beendet.

„Wald – Bäume – Wurzeln“ (Freitag, 19. Juni)

Am dritten Tag pilgerten wir vom Galina-Parkplatz dem Galinabach entlang im Wald, eine große Runde, über Wurzelwege, über Schotterwege und wieder zurück.

Passend zur Umgebung wählte ich das Thema „Wald – Bäume – Wurzeln“.

Bei angenehmer Temperatur starteten wir bei der Kneippanlage mit einem Segen „In der Stille des Waldes sprichst du deine Botschaft. In der Stille des Waldes bist du zugegen…“.

Auf den feinen Wurzelwegen fällt das meditative Gehen mit einem kurzen Impuls ganz leicht. Diese Ruhe und Stille tut einfach jeder/m Pilger/in gut. Die Einmaligkeit, Geborgenheit und Lebenskraft der großen Bäume hat eine besondere Wirkung auf jeden von uns.

Am Ende unserer Pilgertage gab es im Galinawald noch den Abschlusssegen für uns alle.

3 wunderbare Ziele

zum Pilgern mit wertvollen Impulsen, Segensgebeten, persönlichen Fragen zum Nachdenken und Nachspüren und zum gemeinsamem Singen

Voller Dankbarkeit durften wir nach diesen drei Pilgerwanderungen wieder in den Alltag zurückkehren.

Pilgerbegleiterin Marie-Luise

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