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Philip Schneider kämpft sich durch

Am Freitag und Samstag gibt der Röthner beim Heimspiel des Volleyball-Nationalteams gegen Portugal in St. Anton sein Comeback.

Die dritte Doppelrunde der European Lea­gue bringt am Freitag (20. 15, live ORF Sport plus) und Samstag (19 Uhr) Weltklasse-Volleyball nach St. Anton: In der Arlberg-Well.com-Halle empfängt das österreichische Nationalteam die portugiesische Auswahl – wobei die Gäste klar in der Favoritenrolle zu sehen sind. Wichtig für die Fans aus dem Ländle: Der Röthner Philip Schneider feiert nach einer einwöchigen Verletzungspause ein Comeback. Bei den zwei Niederlagen in der Türkei am Wochenende hatte der Zweimetermann wegen eines Ekzems passen müssen. Aufgrund einer Allergie platzte ihm buchstäblich die Haut von den Händen, jeder Ballkontakt endete blutig – an ein Trainieren oder Spielen war nicht zu denken. Nach einer Woche Pause und einem „Heimaturlaub“ mit seiner französischen Frau Elodie in Montpellier stieß Schneider nach einer erneuten Untersuchung in Innsbruck wieder zum Team.

Cortison-Behandlung

Dank einer starken Cortison-Behandlung sind die Hautprob­leme vorerst abgeklungen – neben der gesundheitlichen Problematik kam nun aber noch eine sportliche dazu: “Ich musste mit den Ärzten zuerst abklären, wie es mit der Doping-Problematik wegen des Cortisons aussieht“, so Schneider, “ich gehe auch wegen der Europaliga nicht das Risiko einer halbjährigen Sperre ein.“ Bezüglich eines Einsatzes kam von den Ärzten grünes Licht, wenn auch vorerst nur für den Einsatz in St. Anton. Mit der Cortison-Therapie wurden nämlich nur die Symp­tome gelöst, eine weitere Allergie-Behandlung wird notwendig sein. Fürs Erste denkt Philip aber nur an die zwei Spiele heute und morgen, in denen er trotz der mehrtägigen Zwangspause Vollgas geben will: “Die Beschwerden sind noch nicht weg, aber ich bin spielbereit. Technisch-taktisch ist die Pause sicher kein Problem, körperlich bin ich natürlich nicht in Topform. Ich muss auch in meine Rolle als Außenangreifer im Team wieder reinkommen, das ist was ganz anderes als als Mittelblocker – vor allem die zweite Partie am Samstag könnte schwierig werden.“

Höhenlage als Heimvorteil

Einige von Schneiders Teamkollegen klagten nach dem Auswärtsspiel in der Türkei über heftige Magen-Darm-Beschwerden, ansonsten verlief die Vorbereitung planmäßig. Teammanager Christoph Baumgartner setzt auf den Heimvorteil: “In dieser Höhenlage haben wir unsere Gegner immer wieder überraschen können. Aber die Portugiesen sind klar in der Favoritenrolle.“

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