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Phelps pulverisierte Weltrekord

Michael Phelps hat mit seinem fünften Weltrekord seine siebente Goldmedaille gewonnen und damit für eine neue WM-Bestmarke gesorgt. Dennoch war der Schlusstag der Schwimm-WM in Melbourne für den ihn nicht perfekt.

Der 21-Jährige wurde um seine Chance auf acht WM-Titel gebracht, weil die 4 x 100 m Lagen-Staffel der USA im Vorlauf wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert wurde.

Wie zum Trotz pulverisierte Phelps daraufhin am Nachmittag in 4:06,22 Minuten seinen eigenen Weltrekord über 400 m Lagen. Seine alte Bestmarke vom Olympia-Finale 2004 in Athen hatte 4:08,26 gelautet. Phelps löschte mit seinem siebenten Titel ausgerechnet den Rekord des unter Dopingverdacht stehenden Australiers Ian Thorpe aus, der 2001 in Fukuoka sechs Goldmedaillen bei einer WM geholt hatte.

Der Traum von acht WM-Goldmedaillen hatte sich für Phelps bereits am Vormittag in Luft aufgelöst. Allerdings ohne das geringste Verschulden des Superstars selbst. Ausgerechnet Ian Crocker, den Phelps am Vortag über 100 m Delfin erst im Anschlag bezwungen hatte, sprang im Staffel-Vorlauf zu früh ins Wasser. Das US-Team wurde folgerichtig disqualifiziert.

Über 1.500 Meter wurde ausgerechnet in dessen Heimat die Regentschaft von Grant Hackett beendet. Der 26-Jährige verlor in seiner Spezialdisziplin erstmals seit 1996 ein Rennen, belegte nur Platz sieben. Der Australier war schon über 800 m leer ausgegangen und hatte über 400 m nur Bronze gewonnen.

Als Schwimmerin mit den außergewöhnlichsten Leistungen wurde die Französin Laure Manaudou mit zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille ausgezeichnet. Für den abschließenden Weltrekord der hochklassigen WM sorgte aber eine 17-Jährige: Die US-Amerikanerin Katie Hoff siegte über 400 m Lagen in 4:32,89 Minuten souverän und verbesserte damit die Bestmarke der Ukrainerin Jana Klotschkowa (4:33,59).

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