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Pflegekräfte fordern 35-Stunden-Woche

Es herrscht Uneinigkeit bei der Frage der Arbeitsstunden.
Es herrscht Uneinigkeit bei der Frage der Arbeitsstunden. ©APA
Pflegekräfte fordern aufgrund des hohen Drucks im Pflegebereich eine 35-Stunden-Woche. Für die Arbeitgeber ist es nicht umsetzbar. Einigt man sich in der fünften und letzten Verhandlungsrunde nicht, droht die Gewerkschaft mit Streiks.
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Die ersten Streiks sollen schon am Dienstag beginnen und am Mittwoch ausgeweitet werden. Die Pflegebedürftigen sollen davon aber nicht betroffen sein, da die Streiks zu bestimmten Zeiten abgehalten werden, wenn es keiner zwingenden Pflege bedürfe.

Die Arbeitgeber sehen es als nicht möglich an, die Forderungen umzusetzen. Das Runtersetzen der Arbeitszeit würde einem Lohnplus von 8,6 Prozent entsprechen. Das nötige Personal fehle dafür und in den Betreuungsstätten würden dann noch mehr Betten leerstehen als ohnehin schon.

Eine weitere Baustelle ist das Geld, das für den Pflegesektor vorgesehen ist. In den Gemeinden fehle das Geld für Leistungen, die schon geleistet wurde. Es sei schon ausverhandelt und versprochen worden, dass alles abgegolten wird, was bisher aber nicht der Fall war.

Deutschland legt vor

Um diesem Pflegekräfte-Mangel entgegenzuwirken, will Deutschland die Mindestlöhne bis 2021 auf 12,55 Euro anheben. Außerdem sollen sechs zusätzliche Urlaubstage im Jahr die Arbeit attraktiver machen.

(Red.)

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