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Pfeifer beendete WM als 23.

Der 19-jährige Stephane Lambiel hat am Donnerstag in Moskau in souveräner Manier den ersten Eiskunstlauf-WM-Titel für die Schweiz bei den Herren seit 58 Jahren geholt. Viktor Pfeifer beendete die Konkurrenz auf Rang 23.

Der Jus-Student aus Lausanne legte wie in der Qualifikation und im Kurzprogramm wieder die beste Leistung aufs Eis und siegte mit 262,46 Punkten und knapp 17 Zählern Vorsprung auf den Kanadier Jeffrey Buttle. Bronze ging an den US-Amerikaner Evan Lysacek. Der Österreicher Viktor Pfeifer beendete die Konkurrenz auf Rang 23. Lambiel begeisterte mit einem einwandfreien Sprungrepertoire und seinen exzellenten Pirouetten. Während der französische Ex-Europameister Brian Joubert sein Programm total verpatzte und auf Rang sechs zurückfiel, hatte der russische Titelverteidiger Jewgenij Pluschenko schon vor der Kür verletzt aufgegeben.

Viktor Pfeifer ging als Dritter des nach dem Rückzug von Pluschenko nur noch 23-köpfigen Kür-Feldes auf das Eis und musste nach zwei seiner Sprünge auf selbiges. Mit einer sonst sauberen Leistung und auch ausdrucksvollen Vorstellung bewies der 17-Jährige zwar sein Potenzial, musste sich jedoch vom Weißrussen Sergey Davidow knapp überholen lassen. Pfeifer hat als erster österreichischer Läufer seit 1995 eine WM-Kür erreicht und die beste ÖEKV-Platzierung bei den Herren seit 1992 heraus geholt, als Ralph Burghart 17. geworden war.

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