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Erstes gemeinsames Projekt: "Beeren-Nasch-Garten"

In Gemeinschaft mit Pfarre, Schule und „Essbare Stadt“ bekam das Projekt „Beeren-Nasch-Garten“ am Freitag Hände und Füße.
In Gemeinschaft mit Pfarre, Schule und „Essbare Stadt“ bekam das Projekt „Beeren-Nasch-Garten“ am Freitag Hände und Füße. ©Edith Hämmerle
„Pfarre Rohrbach denkt neu“ und weitet den Raum mit Gemeinschaftsprojekten.
Beeren-Nasch-Garten

Dornbirn. Damit sich die Kirche nicht nur auf die Liturgie beschränkt, weitet sich der Raum der Pfarre Rohrbach aus, öffnet sich nach außen. Als Gemeindeleiter der Pfarre St. Christoph in Dornbirn-Rohrbach gehen Alfons Meindl die Ideen jedenfalls nicht aus. Damit die Menschen sich nicht nur zum Beten der Kirche nähern, sondern auch um die Gemeinschaft zu pflegen, etwas gemeinsam zu tun – bekam Hände und Füße. Am Freitagvormittag stand bei der 3c- und 3d-Klasse der Volksschule Rohrbach „Beeren-Nasch-Garten“ auf dem Stundenplan. Eine willkommene Abwechslung für die Schüler, das Klassenzimmer mit dem Garten hinter der Pfarre zu tauschen. Das Wetter war wie bestellt. Mit Begeisterung waren die Drittklässler bei der Sache. Auch Klassenlehrerin Nina Mairhofer findet das Projekt super: „Einmal wieder aus der Schule rauszukommen, um etwas in Gemeinschaft zu machen, etwas nicht nur für sich selbst sondern auch für andere zu tun“, motiviere die Kinder wieder für den Unterricht. „Außerdem werden die jungen Gärtnerinnen und Gärtner im Herbst für ihre Arbeit mit Beeren belohnt“, ergänzt die Lehrerin mit Vorfreude. Im Laufe des Vormittags gab es dann einen Schlagabtausch mit den Schülern der 3c-Klasse mit Lehrerin Nina Fessler, die sich ebenfalls vom Projekt begeistern ließ. Es sei eine Ergänzung zum großen Schulgarten, wo sich das Interesse der Kinder bereits gezeigt habe.

Gemeinschaftspflege

Neben Pfarre und Schule beteiligt sich auch die „Essbare Stadt“ am Projekt. „Wir suchen Personen, die uns beim Pflanzen helfen, die einmal im Monat die Pflege übernehmen, oder die bereit sind, im Herbst mitzuhelfen“, richten die Insider der Pfarre einen Appell nach außen. Es soll Raum für Ideen an weiteren Projekten entstehen. „Überall, wo in Gemeinschaft etwas Gutes entsteht, werden Orte zu heiligen Orten“, so Alfons Meindl, dem es schon lange ein Anliegen ist, die Kirche nach außen zu tragen. Jede Idee sei willkommen, sagt der Kirchenmann, der selbst schon einiges für die Zukunft parat hat. Da schwebt ihm zum Beispiel ein großer Brotbackofen in Gedanken. Ein Ort der Zusammenkunft, an dem das Brot für den Eigenbedarf in Gemeinschaft gebacken wird. Er denke auch an einen „offenen Kühlschrank“ – die Küche der Pfarre böte ebenfalls Raum dafür. Es könnte auch ein SB-Café im Foyer des Pfarrheims sein, das in Kooperation mit der Bücherei einhergeht. Für das Gartenprojekt nahmen neben Alfons Meindl und den Lehrerinnen Nina Mairhofer und Nina Fessler auch einige Eltern der Kinder den Spaten in die Hand, wie auch die beiden jungen Zivildiener von Pfarre und Schule, Maximilian und Felix Neustädter. EH

 

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