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Petacchi schlug zurück

Topsprinter Alessandro Petacchi, der sich im Vorjahr beim Giro d’Italia die Kniescheibe gebrochen hatte, feierte am Montag ein glanzvolles Comeback.

Petacchi gewann die dritte Etappe nach 181 km in Cagliari im Massensprint vor dem Deutschen Robert Förster. Petacchi, der am Vortag als Tagesdritter gegen Tagessieger Robbie McEwen (AUS) noch chancenlos war, feierte seinen insgesamt 20. Giro-Etappensieg. Enrico Gasparotto holte sich das Rosa Trikot von seinem Liquigas-Teamkapitän Danilo di Luca zurück.

Im Ziel war Petacchi den Tränen nahe. Entgegen sonstiger Gewohnheit war er fast ohne Team-Unterstützung auf dem letzten Kilometern zum Sieg gespurtet. Seine Schluss-Geschwindigkeit wurde mit 74 km/h gemessen. Wie am Vortag kam es auf der Zielgeraden wieder zu einem Sturz, offenbar aber ohne größere Folgen. Schon kurz nach dem Start hatte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe gebildet, aus der bis ins Finale Michail Ignaziew (RUS) und Giovanni Visconti (ITA) standhielten. Bei großer Hitze wurden die beiden Ausreißer entlang der Strände Sardiniens vier Kilometer vor dem Ziel gestellt.

Die vierte Etappe führt am Mittwoch von Salerno nach Monte Vergine über 153 Kilometer. Den ersten Ruhetag kann wieder Gasparotto im Rosa Trikot genießen.

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