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PETA rät, kein Haustier zurück zu lassen

Bei den verheerenden Überschwemmungen in Österreich, die nun zahlreiche Häuser bedrohen, leiden auch viele Haustiere unter den Wassermassen.

Die Tierhalter sind besorgt und wollen ihre Lieblinge vor der Naturkatastrophe schützen. Die deutsche Tierorganisation PETA (People for the ethical treatment of animals) hat aus diesem Grund heute, Montag, in einer Aussendung einige Punkte für eine Vorkehrung zusammengefasst.

PETA rät – falls die Möglichkeit noch besteht -, den Notfall schon einige Zeit im Voraus zu planen, um die Sicherheit der Tiere zu garantieren. Für den Ernstfall sollte immer eine Notfallausrüstung mit einem Geschirr, einer Leine oder einer Transportbox, Wasserflaschen, Trockenfutter, Impfpass und bei Katzen Streu und eine Katzentoilette bereitgehalten werden. Alle Vierbeiner müssen Halsbänder mit Name und Adresse tragen. Denn man könne davon ausgehen, dass man nicht so bald wieder in die überschwemmten Häuser zurückkehren könne, erklärte die Organisation.

Wenn möglich, sollte kein Tier zurück gelassen werden. Es sei unabsehbar, was in der Abwesenheit der Besitzer mit dem Haus passieren könnte, so PETA. Zurückgelassene Haustiere könnten unterernährt werden, austrocknen oder vor Angst fliehen.

Von Vorteil wäre es auch, wenn man eine Liste mit Hotels führt, die Haustiere akzeptieren. Laut PETA würden auch viele Herbergen in Notfällen ihr Tierverbot aufheben. Eine andere Möglichkeit wäre, das Haustier in einer Tierpension abzugeben.

Falls doch ein Tier zurückgelassen werden muss, darf es nie angekettet werden oder unbeaufsichtig in ein Fahrzeug gesperrt werden. Die Vierbeiner sollten in einem sicheren Bereich im Haus untergebracht werden. Für die Verpflegung muss Wasser für mindestens zehn Tage zur Verfügung stehen. Jedes Waschbecken, jede Schüssel, Pfanne und Behälter sollte befüllte werden. Falls die Toilettenschüssel frei von chemischen Desinfektionsmitteln ist, kann auch deren Deckel geöffnet werden, um den Tieren eine weitere Wasserquelle zu geben. Neben der Flüssigkeit müsse auch Trockenfutter für mindestens zehn Tage stehen, Dosenfutter werde schnell ranzig, so PETA.

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