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Perle des Altacher Kulturlebens

Die Nachwuchsarbeit wird groß geschrieben
Die Nachwuchsarbeit wird groß geschrieben ©Christof Egle
Seit mehr als 40 Jahren bereichert der Theaterkreis die Gemeinde
Porträt Theaterkreis Altach

Altach. Gegründet wurde der Theaterkreis Altach ursprünglich – wie in so manch anderer Gemeinde als Jugendtheatergruppe der Pfarre – zehn Jahre später wurde daraus ein eigenständiger Verein. Diesen leitet bereits seit 1992 als Obmann Alfred Bargetz: „Wir wollen mit unseren Eigenproduktionen die Menschen natürlich unterhalten, zwischendurch aber auch mal zum Nachdenken anregen“, formuliert Bargetz die Ziele des Vereins. Den eigenen Anspruch das Kulturleben der Gemeinde zu bereichern konnte in den vergangenen Jahren mannigfaltig erfüllt werden. So wurden etwa Klassiker wie „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch, „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt, „Der gute Mensch von Sezuan“ von Bertold Brecht, „Der Unfisch“ von Michael Köhlmeier oder zuletzt „Kalender Girls“ vom britischen Dramaturgen Tim Firth zur Aufführung gebracht. Ein spezieller Höhepunkt ereignete sich beim Stück „Zieh den Stecker raus – das Wasser kocht“, als Erfolgsautor Ephraim Kishon höchstpersönlich der Inszenierung seines Stückes in Altach beiwohnte.

Umzug ins KOM als ein Erfolgsfaktor

Spielte man früher eher behelfsmäßig im Theater „Legial“ in der Achstrasse, dient seit zehn Jahren das „Theater im KOM“ als Heimat für die rund 30 aktiven Mitglieder. Ausgestattet mit modernster Technik produziert man hier Theater mit richtiger Tuchfühlung zum Publikum – die rund 90 Plätze sind durchgehend ausverkauft. Um das Niveau stets weiter zu verbessern setzt man auf Weiterbildung der Darsteller: Seminare, interne Coachings und intensive Probenarbeit (ein Stück erfordert rund 30-40 Probenabende) bilden das Fundament des Erfolgs.

Jugend als Zukunft

Ein besonderes Augenmerk legt man auch auf die Nachwuchsarbeit. Dafür verantwortlich zeichnen sich die beiden Jugendleiterinnen Caroline Meusburger und Julia Märk. Betont wird in diesem Zusammenhang die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung der Kinder und Jugendlichen und der Zugewinn von Selbstvertrauen durch die öffentlichen Auftritte. „Theater spielen heißt nicht nur sich zu verkleiden, sondern auch in eine Rolle zu schlüpfen“, davon ist man in Altach überzeugt.

Neben den Eigenproduktionen setzt der Verein auch unter dem Jahr auf weitere kulturelle Veranstaltungen und Konzerte. Bekannt unter dem Altacher Kultober sind diese längst ein ganzjähriger Fixpunkt im Altacher Kulturkalender. Dabei begeisterten bereits Größen wie Andrea Händler, Gerry Seidl, Joesi Prokopetz, Angelika Niedetzky, die Global Kryner oder die Fäaschtbänkler das Altacher Publikum, ebenso wie davor hierzulande vollkommen unbekannte Künstler. Für die Zusammenstellung des Programms war jahrelang Harald Ponier zuständig, der dieses Amt nun aber Waltraud Woderek übergibt.

Bedingt durch die Coronavirus Pandemie ruht derzeit der Probenbetrieb – Aufführungen der laufenden Produktion des Jugendtheaters mussten ebenso abgesagt werden wie Gastspiele namhafter Künstler. Beim Theaterkreis zeigt man sich aber zuversichtlich nach dem Sommer wieder mit Spielbetrieb starten zu können. CEG

Zitate:

Caroline Meusburger – Jugendtheaterleiterin, 25 Jahre

Besonders viel Freude bereitet mir die Arbeit mit unserer Jugendgruppe, da ich so meine Leidenschaft zum Theater mit jungen Leuten teilen kann. Gemeinsam freundliche, verrückte und sogar unsympathische Charaktere entstehen zu lassen macht die Leidenschaft Theater aus.

Mia Brändle – Jungschauspielerin, 13 Jahre

Es ist sehr spannend in verschiedenste Rollen zu schlüpfen. Durch unsere coole Truppe kommt auch der Spaß bei den Proben nicht zu kurz. Die Leiterinnen des Jugendtheaters geben uns immer wertvolle Tipps.

Alfred Bargetz – Obmann, 63 Jahre

Die Arbeit im Veranstaltungsteam und das Theaterspielen sind ein Teil meines Lebens. Das Studium von Rollen und das Text lernen geistig fit und man darf auch einmal jemanden darstellen, den man im wirklichen Leben nicht sein möchte.

 

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