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Pech für Sykora

Thomas Sykora wird weiter vom Verletzungspech verfolgt. Österreichs Slalom-Ass muss eine weitere Saison pausieren.

Neuerlich missglückt ist der Comeback-Versuch von Thomas Sykora. Österreichs zweifacher Slalom-Weltcup-Gesamtsieger (31) hat sich am Sonntag beim Training in Sölden einen Teil der operierten Kniescheiben-Sehne gerissen. Sykora wurde noch Sonntagabend in Wien operiert. Der Niederösterreicher muss auch den kommenden Weltcup-Winter auslassen, weil die Rehabilitation bis ins Frühjahr dauert.

Damit setzt sich die Leidensgeschichte des Olympia-Dritten von 1998 fort. Im November 1998 hatte Sykora wegen andauernder Schmerzen im linken Knie, die ihn zuvor schon zu einer längeren Trainingspause gezwungen hatten, die US-Tournee abgebrochen. Weil tatsächlich die Patellar-Sehne teilweise gerissen war, musste der Niederösterreicher noch im November operiert werden. Als die Sehne und der komplette Streckapparat beim Comebackversuch am 6. Jänner 1999 in Kranjska Gora endgültig riss, war für Sykora die Saison zuende.

Nach über einem halben Jahr Pause fuhr Sykora am Sonntag in Sölden erstmals wieder rennmäßig durch Slalom-Tore. “Ich war total schmerzfrei, alles ist gut gegangen”, berichtete Sykora. Doch ähnlich wie in Kranjska Gora habe er dann bei einem Schwung gespürt, dass im Knie etwas nicht stimme, sei aus dem Kurs gefahren und habe sich niedergelegt. Dr. Hans-Paul Kutschera, der Sykora noch Sonntagabend operiert hat: “Der seinerzeit nicht verstärkte Teil der Sehne ist eingerissen.” Bei der Operation wurde die Sehne genäht, ob auch dort später eine Verstärkung eingebaut werden muss, steht noch nicht fest.

Fix ist, dass Sykora acht Wochen Gips tragen und danach eine Rehabilitation, die bis in den Mai oder Juni dauern wird, bestreiten muss. Damit ist der Winter zwar abzuschreiben, ob die neuerliche Verletzung für den bereits 31-jährigen aber auch ein Karriere-Ende bedeutet, ist noch lange nicht absehbar. Beim Skiverband stellt man sich jedenfalls voll und ganz hinter Sykora. Alpinchef Hans Pum: “Thomas hat alle Unterstützung des ÖSV!”

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