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Pause bei Befragungen

Atempause für Natascha Kampusch: Die Gespräche der 18-Jährigen mit der Polizei werden erst kommende Woche fortgesetzt. Kriminalisten suchen möglichen Mitwisser.

„Wir sind bereits viele Fragen durchgegangen. Uns interessiert ja nicht der Tagesablauf in den achteinhalb Jahren nach ihrer Entführung, sondern nur Dinge, die kriminalpolizeilich relevant sind“, sagte Soko-Sprecher Gerhard Lang am Freitag.

Für die Kriminalisten stehen zwei Fragen im Mittelpunkt, nämlich ob Entführer Wolfgang Priklopil Mittäter oder Mitwisser hatte und ob der durch Selbstmord nach der Flucht Nataschas aus dem Leben geschiedene 44-Jährige für weitere Straftaten in Frage kommt. „Der DNA-Abgleich in der Interpol-Datenbank hat keine Hinweise gebracht. Jetzt treffen nach und nach auch die Antworten auf Anfragen in anderen Ländern ein“, sagte Lang. In Österreich war der Entführer nie strafrechtlich in Erscheinung getreten.

In Sachen möglicher Mittäter versucht die Sonderkommission jetzt durch Ermittlungen im Kreis von Bekannten und ehemaligen Kollegen Priklopils weiterzukommen. Die Kriminalisten versuchen den Widerspruch zwischen den Angaben Natascha Kampuschs, die Priklopil als Alleintäter bezeichnet, und den Aussagen jener Zeugin zu klären, die bei der Entführung am 2. März 1998 einen Komplizen gesehen haben will. Die damals Zwölfjährige sei auch nach der zweiten Rekonstruktion des Tathergangs bei ihren Angaben geblieben, sagte Lang. „Ein allfälliger Mittäter müsste vermutlich ein guter Bekannter Priklopils gewesen sein.“

Der Klärung des Widerspruchs dient auch die Analyse von Fingerabdrücken und Fasern, sichergestellt im Haus Priklopils in Strasshof, die derzeit in Gang ist. Der Sachverständige für Grabungsarbeiten, der auf dem Grundstück mit einem Bodenradargerät nach allfälligen vergrabenen Gegenständen und Hohlräumen suchte, habe mit der Erstellung des Befundes begonnen, berichtete Lang, Fortgesetzt würden Vermessungsarbeiten.

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