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Partik-Pable bleibt im Parlament

FP-Spitzenkandidatin für Wien Wahl wird nicht Volksanwältin und bleibt als Abgeordnete im Parlament - "die Bundesländer-Tage wären mit Familie nicht vereinbar".

Die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Helene Partik-Pable will nun definitiv nicht in die Volksanwaltschaft wechseln. Partik-Pable, die als aussichtsreichste Kandidatin für den FP-Volksanwalt gegolten hatte, begründet ihre nunmehrige Absage gegenüber der APA mit „familiären Gründen“. Die FPÖ will den Nachfolger für Horst Schender erst Anfang kommender Woche präsentieren.

Als Volksanwältin hätte sie zumindest vier Tage pro Monat in den Bundesländern unterwegs sein müssen, meinte Partik-Pable. Dies wäre für sie „unmöglich“, so die Abgeordnete unter Hinweis auf ihre behinderte Tochter. Als Mandatarin im Wiener Nationalrat könne sie eher auf die Bedürfnisse der Familie eingehen.

Ihre Entscheidung habe sie nach einem Gespräch mit dem derzeitigen FP-Volksanwalt Horst Schender getroffen, so Partik-Pable. Anschließend habe sie Vizekanzlerin und Parteichefin Susanne Riess- Passer informiert, die nun mit Klubobmann Peter Westenthaler die Kandidatensuche fortsetzen werde. Namen wollte Partik-Pable nicht nennen. Es gebe aber einige qualifizierte Bewerber.

Als möglicher Kandidat der FPÖ für die Volksanwaltschaft war zuletzt der oberösterreichische Landesrat Hans Achatz genannt worden. Auch der derzeitige Volksanwalt Horst Schender und sein Vorgänger Helmuth Josseck stammen aus Oberösterreich. Achatz soll aber bereits Ablehnung signalisiert haben.

Kontakt: Wilfried Lechner

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