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Parteijugend im Wahlkampf: Gerechtigkeit muss her!

©VOL.AT/Sturn
Schwarzach - Sie verteilen Flugblätter, Kekse und andere Gimmicks, sprechen mit den Menschen auf der Straße, veranstalten Diskussionsrunden: Die Parteijugend ist für jeden Wahlkampf unentbehrlich. In unserer neuen Serie rücken wir die Nachwuchskräfte der Parteien in den Mittelpunkt. Heute: Die jungen Sozialdemokraten.
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So richtig rebellisch waren die österreichischen Sozialdemokraten noch nie. Eher staatstragend und kompromissbereit statt dogmatisch und kämpferisch präsentierten sie sich in den vergangenen Jahrzehnten. Und so kommt auch die junge Generation komplett ohne Mao-Bibeln und Che Guevara-T-Shirts aus.

“Dass jeder bekommt, was er verdient”

Der 19-jährige Philipp etwa gibt an, sich für die SPÖ zu engagieren, weil das allemal besser sei, als sich über alles zu beschweren und gleichzeitig nichts zu tun, um die Situation zu verbessern. Noch bis vor wenigen Monaten war Philipp bei der jungen Volkspartei. Mit deren “konservativen” Ideen habe er sich irgendwann aber einfach nicht mehr identifizieren können. Bei der SPÖ fand er eine neue politische Heimat. Unter Sozialdemokratie versteht er, “dass in Österreich jeder das bekommt, was er verdient.” Und meint damit: Einen sicheren Arbeitsplatz, eine faire Entlohnung, und die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.

“Es muss etwas passieren”

Simon tickt da ganz ähnlich. Der 17-Jährige wünscht sich eine gerechtere Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums. Eben “dass nicht einer extrem viel hat, und der andere gar nichts.” Zumindest hier klingt die strikte Zweiteilung zwischen der besitzenden Minderheit – dem Bürgertum – und der unterjochten, verarmten Mehrheit – dem Proletariat – noch einmal durch. Auch wenn heutzutage kein Sozialdemokrat mehr auf diese Begriffe zurückgreifen würde. Viel konkreter wird Simon übrigens nicht: In der Bildungspolitik müsse “etwas passieren”, und insgesamt müsse das Leben wieder leistbar werden.

Viel Frust bei den Wählern

Sein Wahlkampfalltag sieht im Wesentlichen so aus, dass er Flyer an potenzielle Wähler verteilt und versucht, mit ihnen in Kontakt zu treten. Was nicht immer ganz einfach sei, erzählt Simon: Von “Super finden wir euch” bis “Was wollt ihr eigentlich?” reiche das Spektrum. Entsprechend viel Fingerspitzengefühl sei gefragt. Philipp berichtet von einer generellen Politikverdrossenheit, die alle Parteien betreffe. So eben auch die SPÖ: “Es ist einfach schwierig, weil man nie weiß, wie sie reagieren, wenn man auf sie zugeht.” Insgesamt würden die Reaktionen dann aber doch recht positiv ausfallen. (MST)

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