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Parkgebühren bei der Alpe Furx bleiben ein Zankapfel

Baustelle Peterhof neu und Parkplatz Furx
Baustelle Peterhof neu und Parkplatz Furx ©Christof Egle
 Neuer Anlauf in Sachen Parkraumbewirtschaftung Furx soll dringend benötigte Einnahmen bringen
Parkraumbewirtschaftung Furx

 

Zwischenwasser. Zurückgehend auf das Jahr 2012 und somit seit fast zehn Jahren laufen in Zwischenwasser Bemühungen ein vernünftiges, möglichst allgemein akzeptiertes Parkraumbewirtschaftungskonzept für die Alpe Furx zu erstellen. Woran die beiden Vorgänger Josef Mathis und Kilian Tschabrun mehrfach scheiterten, will sich nun der seit September im Amt befindliche Bürgermeister Jürgen Bachmann heranwagen. Dabei mangelt es nicht an Entwürfen und Ideen aus den vergangenen Jahren, vom klassischen Automaten, über eine Schrankenlösung bis hinzu einer mobilen Möglichkeit mittels Smartphone, allein die Umsetzung scheiterte. Nun läuft derzeit bekanntlich das Chalet Projekt zum Neubau des Peterhofs, welches im Spätherbst dieses Jahrs abgeschlossen sein soll. Für Bürgermeister Bachmann der ideale Zeitpunkt das Thema Parkgebühren, auch angesichts klammer Gemeindekassen, aufzugreifen. Im Zuge der abschließenden Arbeiten beim Peterhof neu, könnte so auch der Parkplatz neu gestaltet und mit einem entsprechenden Gebührenmodell versehen werden. Favorisiert wird derzeit eine Lösung mittels eines klassischen Automatensystems. Etwaige Tarife sollen noch einmal evaluiert werden, ursprünglich war von einem Tagesticket in Höhe von fünf Euro die Rede, wobei ein Teil mit einem Verzehrgutschein in der örtlichen Gastronomie rückvergütet werden sollte. Auch eine Anbindung an das Skigebiet ist noch eine Möglichkeit. Die vor ein paar Jahren geplante Drehkreuzregelung bei den Liftanlagen wurde bisher nicht umgesetzt, könnte nun aber auch in Kombination mit dem Parkticket umgesetzt werden. Geprüft wird auf jeden Fall weiterhin auch noch eine digitale Lösung übers Smartphone.

Oberste Prämisse bleibt eine langfristige Lösung, die hinsichtlich der Anschaffungskosten moderat bleiben dürfte, dann aber Einnahmen in die Gemeindekassa spülen soll. Bei der Bepreisung wird man sich an umliegende Naherholungsgebiete anlehnen, die teilweise bereits seit Jahren eine Parkraumbewirtschaftung unterhalten. Lösungen finden muss man noch mit Anrainern und Vereinen die regelmäßig vor Ort sind, wie etwa dem Skiverein.

Bürgermeister Bachmann stellt aber eines klar: „Wir wollen keine Abzockerpolitik betreiben, aber Fakt bleibt, die neue Straße nach Furx hat der Gemeinde rund drei Millionen Euro gekostet, über die Gebühren wollen wir zumindest einen Teil davon erwirtschaften.

Die Gemeindevertretung hat mit klarer Mehrheit von 18:6, auf ihrer letzten Sitzung eine Delegierung an die entsprechenden Gremien, zur Ausarbeitung eines finalen umsetzbaren Konzepts beschlossen. Dieses soll dann fertig ausgearbeitet zügig beschlossen und realisiert werden.

Eine Entscheidung in Sachen Furx hat man im Übrigen bereits getroffen. Mit relativ knapper Mehrheit von 15:9 durch Stimmen aus der Bürgermeisterliste Z3 und der ÖVP (Grüne/Jung und Alt sowie FWZ verweigerten dem Antrag ihre Zustimmung) wird die bisher bestehende Tonnagen Beschränkung in Höhe von 26 Tonnen aufgrund der Komplexität der Ausnahmegenehmigungen gestrichen. Bisher mussten diese auch doppelt bei der Bezirkshauptmannschaft für die Laternserstraße und bei der Gemeinde für die Furxstraße eingeholt werden. Nun gilt, wer eine Genehmigung bei der BH bekommt, der verfügt automatisch über diese auch für die Fahrt nach Furx. Eine Lösung im Sinne der Wirtschaft, um den Verordnungsdschungel zumindest etwas auszudünnen. CEG

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