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Panda: 1. Nacht gut überstanden

Das winzige Panda-Baby im Wiener Tiergarten Schönbrunn hat seine erste Nacht gut überstanden. „Dem Kleinen geht es gut“, sagte eine Sprecherin am Freitag.

Yang Yang, die siebenjährige Mutter des nur zehn Zentimeter kleinen und rund 100 Gramm schweren Nachwuchses habe sich in der Nacht liebevoll um das Bärchen gekümmert.

Der Mini-Panda, der noch keinen Namen hat, war – selbst für die Experten des Wiener Zoos überraschend – in der Nacht zum Donnerstag geboren worden. Erstmals in Europa war der Nachwuchs im April auf natürliche Weise bei der Paarung der siebenjährigen Yang Yang mit dem gleichaltrigen Gefährten Long Yi gezeugt worden.

Nach Angaben der Sprecherin kümmert sich Yang Yang in ihrer „Wurfbox“, einer Art künstlicher Höhle, liebevoll um ihr Kleines. In der Nacht sei immer wieder ein Nuckeln und Leck-Geräusche der Panda- Mama zu hören gewesen. Mutter und Panda-Baby wurden von einer Pflegerin ständig per Video-Überwachung kontrolliert.

Pandababys sind in den ersten Lebensmonaten stark gefährdet. 40 Prozent aller Neugeborenen sterben innerhalb des ersten Jahres. „In den ersten Wochen zittern wir besonders“, sagte die Zoologin Regina Pfistemüller der Nachrichtenagentur APA. Doch bisher gebe es keinen Anlass zur Besorgnis: „Wenn etwas nicht in Ordnung wäre, würden wir das an den Geräuschen hören.“ Ein schlecht versorgtes Jungtier würde jammern. Die Bärin verhalte sich für eine erstgebärende Mutter aber vorbildlich: In den Schlafphasen halte sie das Kleine mit beiden Pfoten über ihrem Bauch, meist sitze sie beschützend vorn übergebeugt. Mutter und Kind seien derzeit unzertrennlich.

Vater Long Yi sei das alles ziemlich egal, hieß es in Schönbrunn. Er lasse es sich gut gehen und knabbere im Freigehege seine Bambusblätter. Mit der Aufzucht des Winzlings habe er nichts zu tun.

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