ÖSV-Technikerinnen in Courchevel um ersten Saison-Stockerlplatz

Die Ski-Damen starten am Dienstag in Courchevel.
Die Ski-Damen starten am Dienstag in Courchevel. ©AFP
Mit dem Courchevel-Doppel am Dienstag und Mittwoch (jeweils 10.00/13.00 Uhr) folgen für die alpinen Ski-Frauen erst die Weltcuprennen Nummer zwei und drei im Riesentorlauf in diesem Winter.

Ins Frankreich-Programm aufgenommen wurde das Ersatzrennen für Killington, das wegen Windböen abgesagt worden war. Den Auftakt in Sölden gewann die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin vor der wegen Corona fehlenden Lara Gut-Behrami (SUI) und Petra Vlhova (SVK).

Die ÖSV-Frauen warten noch auf den ersten Podestrang in diesem Winter in einer technischen Disziplin, Katharina Liensberger wurde in Sölden Vierte. Die Vorarlbergerin kann die Rennen in Courchevel aber wie Gut-Behrami aufgrund eines positiven Coronatests nicht bestreiten. Auch die folgenden Technikrennen sind für die Doppel-Weltmeisterin in Schwebe. Für die Frauen geht es weiter in Lienz (Riesentorlauf und Slalom am 28./29. Dezember), Zagreb (Slalom am 4. Jänner), Maribor (Riesentorlauf und Slalom am 8./9. Jänner) und Flachau (Slalom am 11. Jänner).

Liensberger in Quarantäne

Liensberger hat laut ÖSV-Angaben beim Anreisetest auf Courchevel am vergangenen Freitag ein positives Ergebnis abgeliefert, befindet sich seitdem in Quarantäne und wurde am (heutigen) Montag nochmals getestet. "Das Ziel kann nur Lienz sein", hofft Patrick Riml auf eine baldige Rückkehr von Liensberger. Riml vertritt in Courchevel Rennsportleiter Christian Mitter, der ebenfalls positiv getestet worden ist.

Die in den Speedrennen in Hochform agierende Italienerin Sofia Goggia war im Sölden-Riesentorlauf 16., sie verteidigt in Courchevel die Weltcup-Gesamtführung gegen Shiffrin, nahm 65 Zähler Vorsprung aus Val d'Isere mit. 295 Zähler hinter Goggia liegt als Dritte Vlhova, die Titelverteidigerin im Kampf um die große Kugel, die seit Killington rennmäßig keine Latten angeschnallt hatte, bekommt nun aber zahlreiche Möglichkeiten für viele Punkte.

Drei Rennen in sieben Tagen

Wie Goggia und Shiffrin (ließ Abfahrt aber aus) von den Speedrennen nach Courchevel reiste Ramona Siebenhofer, die als Zehnte in Sölden zweitbeste Österreicherin war. Sie hatte das letzte Mal in den USA die Riesentorlauf-Ski an, wollte am Montag nochmals trainieren, um zu sehen, wie die Form ist. "Ich freue mich schon auf den Riesentorlauf, ich hatte jetzt drei Wochen Speed. Mir taugt diese Abwechslung."

Die bringt auch der Blick auf die Favoritenliste mit sich. "Sofia hat jetzt groß abgeräumt. Ich schätze, mit so einer Überform wird sie auch im Riesentorlauf immer besser werden, aber da gibt es andere Favoritinnen." Sie nannte Shiffrin, Vlhova und Federica Brignone. Stephanie Brunner freute sich auf "eine intensive Phase von drei Rennen in sieben Tagen." Sie habe zum Hang keine grenzenlose Liebe. "Aber das darf kein Hindernis sein. Man hat bei den letzten Rennen hier gesehen, es geht nur mit vollem Risiko. Das werde ich wieder probieren."

Zwei Rennen 2020

Auch vor einem Jahr fanden zwei Riesentorläufe in Courchevel statt. Einen gewann Marta Bassino (ITA) vor Sara Hector (SWE), Sechste wurde Liensberger, Siebente Brunner. Im zweiten setzte sich Shiffrin vor Brignone durch, für Liensberger und Brunner ging es dann jeweils einen Platz nach vorne.

Der ÖSV schickt heuer neben Brunner und Siebenhofer auch Franziska Gritsch, Ricarda Haaser, Katharina Huber, Elisa Mörzinger, Katharina Truppe sowie Debütantin Nina Astner ins Rennen. Die 21-jährige Tirolerin empfahl sich mit guten Leistungen bei den Europacup-Rennen in Andalo (ITA) und Mayrhofen, war einmal Vierte und zweimal Sechste.

(APA)

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