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ÖSV-Kampf um Olympia-Ticket

Das Weihnachts-Special des Herren-Weltcups findet in Slowenien statt. Für die Riesentorläufer geht es am Mittwoch bereits um eines der Olympia-Tickets. Die Damen feiern beim "Riesen" im Riesengebirge eine Premiere.

Nach Kranjska Gora findet nur noch ein Riesenslalom (Adelboden am 7. Jänner) vor den Winterspielen statt. Hermann Maier, Rainer Schönfelder und Benjamin Raich dürften bereits einen Fixplatz haben. Dahinter läuft jedoch das große Match um den vierten Platz. Anwärter gibt es mit Hannes Reichelt, Stephan Görgl, Mario Matt oder Christoph Gruber jede Menge. Raich wartet nach 13 Saisonbewerben noch immer auf seinen ersten Sieg, an Kranjska Gora hat der Pitztaler aber beste Erinnerungen, wie Siege 2001 und im Februar 2005 belegen. Bei allen drei bisherigen Riesentorläufen war jedoch Hermann Maier der Beste des heimischen Aufgebots (u.a. Auftaktsieg in Sölden) und ist in der Disziplinenwertung Zweiter. Dennoch ist der Super G nach wie vor seine Lieblingsdisziplin: “Im Super G fühl ich mich schon noch am wohlsten. Der Riesentorlauf ist mehr Rauferei.” Im ÖSV-Aufgebot gibt es gegenüber Alta Badia eine Veränderung. Der 24-jährige Hannes Reiter fährt statt Andreas Schifferer. Für Christian Mayer geht es um Alles oder nichts. Ausgerechnet in Kranjska Gora, wo er schon zwei Riesentorläufe gewonnen hat, könnte seine Laufbahn zu Ende gehen. Der ÖSV hatte dem Kärntner drei Chancen zugestanden, die bisherigen zwei hat der 33-Jährige RTL-Spezialist aber nicht nutzen können.

Premiere in Tschechien beim “Riesen” im Riesengebirge
Zwei Jahre nach der Absage wegen Schneemangels gehen am Mittwoch (Riesentorlauf) und Donnerstag (Slalom) in Spindlermühle und damit erstmals in Tschechien Damen-Weltcuprennen in Szene. Probleme gibt es vor dem “Riesen” im Riesengebirge erneut, diesmal setzt aber zu viel Neuschnee den Pisten zu. “Das werden keine einfachen Rennen”, fürchtet ÖSV-Technikchef Bernd Brunner Pistenprobleme und gab einen kleinen Seitenhieb ab. “So wie es derzeit bei der FIS läuft, wird aber so oder so gefahren!” Brunner schickt seine Schützlinge weiter mit einer vorsichtigen Taktik in die Rennen. Anschreiben und den Platz in der Weltrangliste absichern heißt nach wie vor die Devise. “Ich hoffe, dass wir dann schon vor dem Jahreswechsel in Lienz erstmals Vollgas geben können!” Die Favoritinnen? Neben Anja Pärson, Janica Kostelic, Aspen-Siegerin Maria Jose Rienda und Tanja Poutiainen sicherlich auch wieder die slowenische Sölden-Siegerin Tina Maze, die sich in Europa deutlich wohler fühlt als in Nordamerika.

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