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Österreichische Achter-Liga

Der Präsident der Eishockey-Bundesliga, Karl Safron, will mit einer rein österreichischen Achter-Liga die Saison 2000/2001 bestreiten. [14.3.2000]

“Das Optimum wäre, dass von der Nationalliga vier Vereine heraufkommen und die Nationalliga von unten aufgefüllt wird. Eine Zukunft der internationalen Liga sehe ich nicht. Das Publikum hat die Liga nicht goutiert”, meinte Safron. Der Kärntner stellt sich eine Limitierung auf drei Ausländer für die arrivierten Vereine vor, die Aufsteiger sollten eventuell vier oder fünf einsetzen dürfen. Dazu könnte eine Gehalts-Grenze eingeführt werden, also etwa ein festgesetzter Betrag für Teamspieler. So könnten die Budgets der Vereine auf einem akzeptablen Niveau gehalten werden, glaubt Safron. Sicher ist aber nur: “Es muss ein Halb-Professionalismus eintreten.”

Den potenziellen Aufsteigern sollte durch eine “Ungleichverteilung der Sponsorengelder” der Start erleichtert werden, den Kader sollten die “Neuen” auch durch Spieler aus Klagenfurt und Villach mittels einer Auswahl ähnlich dem “entry draft” der NHL verstärken können.

Der Liga-Präsident, der in den nächsten Tagen Gespräche mit allen Seiten führen wird, will im April ein Grundgerüst der Liga stehen haben, spätestens im Mai sollten die Zukunftspläne fix sein.

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