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Ostergrüße und Pakete für die Liebsten

Statt Besuche an Ostern, werden Pakete und Ostergrüße verschickt.
Statt Besuche an Ostern, werden Pakete und Ostergrüße verschickt. ©Edith Hämmerle
Eine Ausnahmesituation vor Ostern. Langes Anstehen bei der Post.
Ostergrüße und Pakete für die Liebsten

Dornbirn. Ein Ostern, das man nicht so schnell vergessen wird. Ostern 2020. Statt mit den Liebsten zu feiern, Freunde zu besuchen, wurden jede Menge Pakete und Briefe verschickt. Ein ungewohntes Bild zeigte sich am Mittwochvormittag vor der Poststelle beim Bahnhof Dornbirn. Menschen in der Warteschlange. Mit Päckchen oder Briefen unter dem Arm dürfen sie nur einzeln und nur mit Mundschutz eintreten. Am Eingang steht ein Bediensteter, der Mundschutzmasken gratis verteilt. In der Reihe steht auch Ruth Nussbaumer aus Dornbirn. Sie hat soeben ein Paket an ihren „Gotabuob“ nach Nenzing aufgegeben. „Natürlich ist ein Osternestchen mit viel Schokolade drinnen“, verrät sie den Inhalt und lächelt hinter der Mundschutzmaske. So etwas habe sie noch nie erlebt und sie hoffe, dass sich so etwas nie wiederholen möge. Sie könne sich aber schon gut vorstellen, wie sich „ihr kleiner Schatz“ in Nenzing freuen wird, wenn er das Paket von seiner Gota öffnen wird“, hebt die 34jährige Dornbirnerin auch einen positiven Aspekt hervor.

40 Jahre bei der Post

Ein langgedienter Postbeamter ist Werner Ortner (60). Seit vierzig Jahren ist er bei der Post. Dass er so eine Ausnahmesituation noch erleben muss, zwei Jahre vor seinem Pensionsantritt, hätte er sich nicht einmal im Traum vorstellen können, sagt er am Telefon, denn zurzeit macht er keinen Dienst. Erst nach Ostern wird er wieder an seinem Arbeitsplatz, beim Postzustell- und Abholdienst in der Bildgasse in Dornbirn, im Einsatz sein. Über 50 Leute haben dort eine Anstellung. Seit Corona habe sich einiges drastisch verändert. „Erstens nur mit Mundschutz arbeiten, zweitens laufend die Hände desinfizieren, und drittens funktioniert die Geldauszahlung nur mit Handschuhen. Außerdem müssen die Kunden ihren eigenen Kugelschreiber für die Unterschrift verwenden“, erzählt der 60jährige Dornbirner und erwähnt abschließend noch den Schichtbetrieb, der seit der Pandemie als Sicherheitsmaßnahme eingeführt wurde: Die einen fangen um 6.30 Uhr an, die zweite Partie kommt um 9 Uhr. EH

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