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Oscarpreisträger und Ökonom

Bernd Bickel, Wolfgang Burtscher und Maximilian Hirn diskutierten über die Zukunft der Stadt.
Bernd Bickel, Wolfgang Burtscher und Maximilian Hirn diskutierten über die Zukunft der Stadt. ©Henning Heilmann
Zwischentöne zur Zukunft der Stadt: Oscarpreisträger Bernd Bickel und Weltbank-Ökonom Maximilian Hirn
Montforter Zwischentöne - Temporäre Universität - Zukunft der Stadt

FELDKIRCH Zwei international erfolgreiche Expertinnen mit Feldkircher Wurzeln stellten im Zuge der dritten „Temporären Universität“ bei den Montforter Zwischentönen ihre Arbeit vor und stellten sich einem spannenden Dialog zur Zukunft der Stadt.

Virtuelle Mimik

Ob Fluch der Karibik oder Star Wars: Bernd Bickels Arbeit ist einem Millionenpublikum bekannt. Seine Entwicklung dreidimensionaler Gesichtsmodelle ermöglichte auch die Mimik des Schurken Thanos in Avengers Endgame und für die realitätsnahe digitale Nachbildung von Gesichtern wurde der gebürtige Feldkircher, der als Assistenzprofessor am Institute of Science and Technology Austria (IST) in Klosterneuburg arbeitet, 2019 mit dem Technik-Oscar ausgezeichnet. Fragen richteten sich danach, wo Grenzen zwischen realen und virtuellen Welten verwischen und wie leicht „Deep Fakes“ zu erzeugen sind.

Hilfe für Aufbau

Der in Feldkirch aufgewachsene Maximilian Hirn hatte das Gymnasium Rebberggasse besucht und ist heute in Washington D.C. als Ökonom für die Weltbank tätig. Er arbeitet an Infrastrukturinvestitionen und Projekten im Wasser- und Sanitätsbereich, speziell in Südasien (Bangladesch, Indien, Pakistan sowie auch Afghanistan). Am Beispiel von Afghanistan, dessen Bruttosozialprodukt hundertfach niedriger ist als in Österreich und dessen gesamte politisch-militärische Lage heute immer noch angespannt und instabil ist, wurde die Problematik von Wasserknappheit und Trinkwasserverseuchung demonstriert und zugleich wurden zwei Weltbankprojekte zur Verbesserung der Situation vorgestellt.

Neue Perspektiven

Als künstlerischer Leiter der Montforter Zwischentöne erklärte Folkert Uhde einführend, Ziel der „Temporären Universität“ sei es, den Außenblick auf Feldkirch durch ein Netzwerk an Wissenschaftlern mit Feldkircher Wurzeln, die international Karriere gemacht haben, zu ermöglichen. Corona habe die Zerbrechlichkeit der Versorgungssysteme vorgeführt. Die eingeladenen Experten könnten dagegen neue Entwicklungsperspektiven für die Stadt aufzeigen.

Durch den Abend führte Wolfgang Burtscher, ehemaliger Direktor des ORF Landesstudio Vorarlberg und Obmann des „Kulturkreis Montforthaus“. An die beiden Expertenvorträge schloss sich eine Diskussionsrunde zur Zukunft der Stadt Feldkirch an. Dabei entlockte Burtscher den beiden Experten ihre jeweiligen Erinnerungen und Visionen für die Stadt.

Visionen von außen

Bickel, der sich in erster Linie an den Wildpark erinnerte, nannte als zwei wesentliche Herausforderungen die Mobilität und die Entwicklung des digitalen Feldkirch von Morgen. Weltbank-Ökonom Hirn regte an, sich auf die Stärken Feldkirchs zu konzentrieren, die seiner Einsicht nach vor allem in der besonderen Lebensqualität der Stadt liegen. Zu den zahlreichen Gästen im Publikum zählten Erika Burtscher, Dr. Jutta Gnaiger-Rathmanner, sowie Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink und Philipp Schöbi. HE

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