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Originelle Konstruktion beim Funkenbau

Funkenmeister Bernhard Manser und Zimmermann Ossi Simma
Funkenmeister Bernhard Manser und Zimmermann Ossi Simma ©Marianna
 Funkenzunft überraschte mit Eiffelturm-Miniatur  
Funkensonntag Schoppernau

Den Mitgliedern der Funkenzunft Schoppernau liegt die Tradition des Funkenabbrennen alljährlich sehr am Herzen. Deshalb wird der Funken seit eh und je am Sonntagabend entzündet. Auch in diesem Jahr hat Funkenmeister Bernhard Manser mit seinem Funken-Team schon lange Vorbereitungen getroffen. Das ganze Jahr über wurde Holz, oft Abbruchholz gesammelt und für das bevorstehende Funkenfest gelagert. Gemeinsam entschieden die Funkenbauer, dass der heurige Funken eine Nachbildung der Konstruktion des Pariser Eiffelturms ergeben sollte. Anfänglich baute der Zimmermann Ossi Simma eine Holz- Miniatur des Eiffelturm-Funkens und nach diesem Modell wurde dann der Schoppernauer Funken, unter seiner Aufsicht errichtet. Mit einem Durchmesser von 6,50 Meter und ca. 14 Meter Höhe entstand ein richtiges „Klein Paris“ auf dem Diedamskopf Parkplatz in Schoppernau.

Kinderfunken und Feuerwerk

Schon am frühen Abend startete die Veranstaltung mit einem Kinderfackelzug, dem zufolge der Kinderfunken von den Funkenbuben angezündet wurde. Pünktlich um 19 Uhr 30 überraschten die Funkenzunft die zahlreich erschienen Besucher mit einem wunderbaren Klangfeuerwerk bevor die meisterlich aufgebaute Konstruktion in Brand gesetzt wurde. Während sich sie Flammen langsam am Schoppernauer Eiffelturm hochzüngelten erzählte die ernannte Funkenmeisterin Ingrid Manser in amüsanter Weise von der Funkenhexe „Hannelore Amore von Sturm“ und deren spitze Gedanken zum Gemeindegeschehen. Vom Feuer erfasst und mit großem Knall wurde schlussendlich der Winter mit der lichterloh brennenden Hexe ausgetrieben.

 

Traditioneller Gaumenschmaus

Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls von den Mitgliedern der Funkenzunft bestens gesorgt. Ein wahrer Genuss für die Besucher, aus nah und fern, waren die von Manuela Beer und ihren Helferinnen vorbereiteten „Funkoküachle“. Etwa 560 Stück waren im Nu verspeist und der „Küachlestand“ restlos ausverkauft. Und weil die Besucherzahlen stetig steigen wurde erstmals ein Buszubringer zum Funken in Schoppernau eingerichtet.

 

 

 

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