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Organisator über Madonnas Song Contest-Auftritt verärgert

Der Song-Contest-Organisator war über Madonnas Politik-Statement nicht erfreut.
Der Song-Contest-Organisator war über Madonnas Politik-Statement nicht erfreut. ©APA/AFP
Weltstar Madonna kündigte sich für den Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv an und bot beim Finale am Samstagabend auch eine Show. Dass Politik beim ESC eigentlich herausgehalten werden soll, interessierte den Popstar aber wenig.
Madonnas Auftritt in Tel Aviv
Niederlande gewinnen ESC 2019
ESC-Gewinner Duncan Laurence
Conchita und weitere Stars
Die Show der Finalisten

Beim Auftritt von Weltstar Madonna in der Halbzeit des ESC-Finales in Tel Aviv trugen zwei ihrer Tänzer am Samstagabend jeweils eine israelische Flagge und eine palästinensische Fahne auf ihrem Rücken.

“Eurovision Song Contest ist unpolitisches Ereignis”

Das könnte sehr gut was als Appell für ein friedliches Nebeneinander von Israelis und Palästinensern verstanden werden. Die Europäische Rundfunkunion EBU, die den ESC organisiert, verurteilte dieses Statement. Dieses Performance-Element sei “nicht Teil der Proben” gewesen, hieß es in einer Stellungnahme. “Der Eurovision Song Contest ist ein unpolitisches Ereignis und Madonna war darüber informiert worden.” Ob die US-Sängerin von der Darstellung der Flaggen während ihres Auftritts wusste, blieb unklar. Kritik von der Rundfunkunion erntete auch die isländische Band Hataris, die während der Punktevergabe Schals mit der Palästinenserflagge trugen.

Madonna-Auftritt wurde bereits vorab kritisiert

Madonnas Auftrittspläne für den ESC hatten ihr im Voraus bereits Kritik der Israel-feindlichen Kampagne BDS (Boycott, Divestment and Sanctions) eingebracht. In einer Stellungnahme, die von US-Medien verbreitet wurde, erklärte die 60-jährige Pop-Diva daher vor dem ESC-Finale: “Ich werde nie damit aufhören, Musik zu machen, um die politische Agenda von jemandem zu erfüllen, noch werde ich damit aufhören, Menschenrechtsverletzungen anzusprechen, wo auch immer in der Welt sie sich ereignen.”

(APA/Red)

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