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Ore-Ore-Umzug im himmlischen Scheinwerferlicht

Keine Nachwuchssorgen hat der Bregenzer Fanfarenzug.
Keine Nachwuchssorgen hat der Bregenzer Fanfarenzug. ©Doris Pfarrmaier
Bregenz. (hapf) Zumindest zum Auftakt verwöhnte die Sonne die Bregenzer Narren. Sie stellte den Ore-Ore-Umzug am Faschingssonntag ins beste himmlische Scheinwerferlicht. Tausende Mäschgerle säumten den Weg, jubelten den vielen bunten Gruppen zu und wurden dafür mit reichlich Momele belohnt. 
Bregenzer Ore-Umzug 2017

Der Ore-Ore-Verein unter Obmann Mandy Strasser überließ nichts dem Zufall. Auch der 61. Umzug wurde zum perfekten und vor allem bunten Erlebnis. Für die Mitwirkenden ebenso, wie für die tausenden Mäschgerle und zivilen Zuschauer, die den Weg vom alten Finanzamt bis zum Kornmarktplatz säumten. Die Altprinzen, der Verein der Alt-Zeres und die Narrenpolizei unter Andreas Märk halfen mit der Feuerwehr mit, den Umzug in gesicherten Bahnen problemlos ablaufen zu lassen.

Große Gruppe der Schule Weidach

Den Umzug selber bereicherten die Ex-Prinzesinnen, die Narraseckl, die Wirtshauspiraten mit Oskar Pöll, Sonja Schöpf und Alt-Zere Philipp Rainer an der Spitze, die Fluher Nollatrüller mit ihrem Prinzenpaar Prinz Daniel I. Nollatrüllar XXII und Prinzessin Katharina I., die Bregenzer Faschingsgesellschaft, die Pipelines, sowie die Pfütza-Pfiefa und andere Gugga. Verlässliche Umzügler sind seit vielen Jahren die Hotzenplötzer rings um Altprinz Hans Hotz. Sie lassen sich jedes Jahr (heuer als wilde Horde Wikinger) ein neues Motto einfallen und bereichern das bunte Umzugsbild ebenso wie Kindergärten und Schulen, wobei vor allem die Schule Weidach mit ihrerer großen Gruppe „Klangfarben“ samt Musiktrupp hervorstach.

Zahlreiche Gruppen aus den Nachbargemeinden

Seit vielen Jahren gehören aus den Nachbargemeinden die Harder Mufänger mit ihrer Garde, Welloruschar, d’Lutracher Schollastecher mit der Damengarde und Teeny Garde, die Krumbacher Garde, die Narrengilde Unterfeld, die Lochauer Bäumler Zunft, die Fastnatzunft Krut & Rüba aus Kennelbach, Gilden aus dem Bregenzerwald und zahlreiche weitere Gruppen dem bunten Bild an. Der Fanfarenzug unter Florian Fässler, Prinzengarde und Prinzengefolge kündigten den Höhepunkt des Umzugs an: das Bregenzer Prinzenpaar Prinz Ore LXI. Mark I. und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Edda I. Sie thronten gemeinsam mit ihren Infanten Delia, Marvin, Timon und Robin und Zeremonienmeister Bernd Jäger auf ihrem Zahnfeeschloss.

Joe Pirker als launig-fachkundiger Umzugssprecher

An die 50 Gruppen waren heuer im Umzug mit dabei. Vorgestellt und launig-fachkundig präsentiert von Umzugssprecher Altprinz Joe Pirker. Der Phantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt. Kleine Prinzesinnen, Indianer, Piraten, Clowns, Ritter, Burgfräuleins, Feen und Zauberer, Zwerge (ganz unpolitisch), Wikinger, räuberische Horden, Punker, Hardrocker, Minions, Fabelwesen aller Schattierungen, Zebaras, Tiger, Löwen, freche Hühner, Pinguine und die ganze Vielfalt aus dem Tierreich. Hervorragend waren die Wolfurter “Läbbe-gsi”, als „des Kaisers Schneegestöber“, wobei Bürgermeister Christian Natter als Kaiser Robert Heinrich I., belgeitet von Obersthofmeister Seyffenstein, auf dem Thron saß und huldvoll ins Publikum winkte. Altprinz Walter Gasser brillierte mit seinen 85 Jahren als Hardrocker mit Stromgitarre. Knapp zwei Stunden dauerte der Umzug, der am Kornmarkt in ein großes Ore-Ore-Fest mündete.

 

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