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Orange-Weine und bunte Farben

Die Besucher genossen Wein und Kunst und informierten sich über die Machart des Amphorneweines
Die Besucher genossen Wein und Kunst und informierten sich über die Machart des Amphorneweines ©Alexander Stoiser
Kürzlich stellten die Hobbykünstler Annemarie Trummer und Peter Brandl ihre Bilder in der galeria ad fontanas aus. Begleitet wurde die Ausstellung von niederösterreichischen Winzern, zum Teil mit vorarlberger Wurzeln.
Weinkunst

Vandans (sto) Kunst und Wein gehen zusammen. Dieser kleinen Weisheit schlossen sich zahlreiche Besucher der galeria ad fontanas an und genossen hervorragende niederösterreichische Weine bei der Betrachtung der Bilder von Annemarie Trummer und Peter Brandl. Beide Künstler stellten ihre neuesten Werke in verschiedenen Acryl Techniken zur Schau.Während Peter Brandl abstrakte Werke, teilweise mit erhabenen Applikationen, zeigte, dominierten bei Annemarie Trummer Motive aus Natur und Küche.

Passend dazu konnten die Besucher Weine aus dem niederösterreichischen Radlbrunn verkosten. Susanne Salzgeber, eine gebürtige Vandanserin und der Winzerhof Zimmermann präsentierten ihre besten Weine des Jahrganges 2015 und den Jungwein 2016. „Wir hatten schon lange geplant, einmal eine gemeinsame Weinverkostung zu veranstalten“, erzählt die Vandansein, die jetzt in Niederösterreich Weinbau betreibt. „Und außerdem hat uns schon lange interessiert, wo unsere neue Mitbewerberin herkommt“, lacht Gerhard Zimmermann, der dieses uralte Kulturgut bereits in vierter Generation sehr erfolgreich betreibt.

Eine Besonderheit die beide verbindet, sind die so genannten Orange-Weine oder Amphorenweine. Bei dieser Art der Weingewinnung werden Trauben in großen Tonamphoren im Herbst direkt im Weingarten vergraben, wo sie mehrer Monate verbleiben. Die Trauben vergären und werden im darauffolgenden Frühsommer wieder ausgegraben und gepresst. „Diese auch Qvevri auch Kwewri genannte Ausbauart, vermutlich die älteste Form der Weinherstellung, stammt aus Georgien“, erzählt Susanne Salzgeber. „Das Ergebnis dieser Maischegärung ist je nach Rebsorte ein sehr körperreicher Wein, der sich im Geschmack sehr von den bei uns bekannten Weinen unterscheidet“, so die Weinfachfrau.

Neben dieser Besonderheit gab es für die Besucher aber auch den mit Gold prämierten Chardonney 2015 der Familie Zimmermann neben dem hervorragende Jungwein von 2016 zu probieren. „Für uns war es sicher nicht der letzte Besuch im schönen Vorarlberg“, strahlte Gerhard Zimmermann, sichtlich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Er bebaubt neben 9 ha Weingarten 80 Hektar mit verschiedenen Feldfrüchten.

 

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