Opposition am Wort: Zeit für Kritik bei "Vorarlberg Live"

Am Dienstag war bei "Vorarlberg Live" die Opposition am Wort.
Am Dienstag war bei "Vorarlberg Live" die Opposition am Wort. ©Screenshot VOL.AT
Von der Causa Matt, über CoV-Impfungen, FFP2-Masken und Lockdown bis Tourismus und Corona-Demos hat die Vorarlberger Opposition am Dienstag bei "Vorarlberg Live" zu vielen Themen Stellung bezogen.
Riesen Wirbel um Matt-Impfung

VOL.AT-Chefredakteur Marc Springer hatte am Dienstag bei "Vorarlberg Live" Sabine Scheffknecht (NEOS), Christof Bitschi (FPÖ) und Thomas Hopfner (SPÖ) für eine Diskussionsrunde zur Lage des Landes in der Corona-Pandemie zu Gast.

Tagesaktuell zur Causa Matt befragt, ortet Christof Bitschi gleich zu Beginn der Sendung ein "ÖVP-Günstlingssystem", dass dringend abgestellt gehöre. Sabine Scheffknecht hätte sich zumindest eine Entschuldigung des Feldkircher Bürgermeisters Wolfgang Matt erwartet, und spricht von ersten Stimmen die einen Rücktritt Matts fordern. Thomas Hopfner nennt Matts Impf-Aktion eine "sehr unsensible Vorgehensweise", es gehe um Anstand und Unrechtsbewußtsein, sein Kommentar dazu sei darüber hinaus nicht notwendig.

FPÖ-Vorarlberg-Chef Bitschi kritisierte in den Detailfragen zur Corona-Pandemie wiederholt ein Versagen der schwarz-grünen Regierung sowohl im Land als auch im Bund, und bestärkte die FPÖ-Forderung nach einem Ende des Lockdowns und einer Öffnung des Handels unter Sicherheitsmaßnahmen. Scheffknecht hat Verständnis für die aktuelle Situation aufgrund der Virus-Mutation, sieht aber im Lockdown auch keine langfristige Antwort. Hopfner verweist auf ein ganz ähnliches Vorgehen in den Nachbarländern Österreichs, es brauche aber rechtzeitig Folgeentscheidungen.

Für Sabine Scheffknecht geht es in der Bewältigung der Pandemie vor allem um Planbarkeit, ganz besonders in der Frage der Schulöffnungen. In der Diskussion um Vorteile für Geimpfte oder gar einen Impfzwang schätzt sie die Datenlage derzeit generell noch als zu dünn ein, vermutet aber in Zukunft diesbezügliche Regeln beispielsweise im internationalen Flugverkehr. Aufhorchen ließ Thomas Hopfner von der SPÖ im Gespräch mit seiner Forderung FFP2-Masken für die Bevölkerung sollten vom Land kostenlos zur Verfügung gestellt werden, auch wenn diese sicher kein Allheilmittel sein könnten und über die genauen Einsatzbereiche noch Diskussionsbedarf bestehe.

Einigkeit bei der Schulöffnung

Zum größten Teil einig waren sich die drei Oppositionspolitiker in der Frage nach der Öffnung der Schulen: Die Schulen müssten schnellstmöglich aufgehen, die Semesterferien nach vorne verlegt werden.

Die Themen der Sendung

Welche Probleme, Versäumnisse oder Lösungen die Vertreter von FPÖ, NEOS und SPÖ im Detail zu den Themenbereichen Impfen, Impfpass, Lockdown, FFP2-Masken, Schule, Tourismus, Arbeitslose und Demonstrationen sehen, gibt es in der Aufzeichnung der Sendung nachzusehen.

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(VOL.AT)

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