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Opium-gierige Papageien plündern Mohnfelder

Im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh haben Opiumfarmer Mühe, ihre Ernte vor den gefiederten Räubern zu schützen.

Da hilft kein Rufen und kein Schreien: Diese indischen Bauern haben es mit gierigen Dieben zu tun. Sittiche plündern ihre Opiumfelder. Die Vögel scheinen wie besessen von den rauschmittelhaltigen Pflanzen – mit ihren Schnäbeln nagen die Kleinpapageien komplette Samenkapseln ab und verschwinden mit ihnen in die Lüfte. Die Bauern im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh können ihre kostbaren Mohnpflanzen nur mit Mühe schützen.

“Die Papageien sind sehr nervig. Sie kommen in ganzen Schwärmen, Tag und Nacht und beißen die Ernte ab. Unsere ganze Familie muss die Felder schützen, wir zünden Knallfrösche und verscheuchen sie.” “Sind die Vögel denn süchtig?”, will der Reporter wissen. “Sie sind es gewöhnt, Opium zu fressen, vielleicht werden sie ja davon high.”

Der Opiumexperte R.S. Chundawat weiß, auf welche Inhaltsstoffe die Sittiche vermutlich abfahren. “In den Kapseln stecken Alkaloide und Steroide, das stimuliert den Körper. Die Vögel fühlen sich entspannt, deswegen plündern sie die Pflanzen immer mehr.” Der Anbau von Schlafmohn ist in bestimmten Regionen Indiens zu medizinischen Zwecken legal. Aus dem milchigen Saft der unreifen Mohnkapseln wird das Rohopium gewonnen, die Basis zur Herstellung von morphinhaltigen Schmerzmitteln und von Heroin.

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