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Opfersuche am Bodenseeufer

Bei der Übung wurden die Opfer vom Roten Kreuz dementsprechend geschminkt.
Bei der Übung wurden die Opfer vom Roten Kreuz dementsprechend geschminkt. ©Verein
ÖWR Abteilung Hard, Jugendsuchaktion

Fast wie Profis agierten die Jugendlichen und Neumitglieder der Harder Wasserrettung bei der diesjährigen –„Jugendsuchaktion“. Als der Funkspruch einging: Bei der Harder Bootseinfahrt ist ein Boot explodiert, die Opfer versuchen sich schwimmend an Land zu retten – schwärmten die Jugendlichen bei strömenden Regen unverzüglich aus. Erfahrungsgemäß sind bei solch einem Unfall mit Verbrennungen, Knochenbrüchen oder mit Schock-Opfern zu rechnen. Um das Ganze auch wirklich echt aussehen zu lassen , hatten die Helfer vom Roten Kreuz die Opfer dementsprechend geschminkt. Zur gleichen Zeit kam aber ein weiterer Notruf herein: Bei der Bregenzer Ache ist ein Kajak-Unfall mit Knochenbrüchen und offenen Wunden passiert. Sarah Waltl, Jugendwart der ÖWR Abteilung Hard: „Mit so einer Übung ist immer auch ein Funkkurs verbunden. Es war beeindruckend wie profimäßig die Jugendlichen das Funkgerät bedienten.“ Bei der Abschlussbesprechung zeigten sich auch die „Einsatzmänner“ die jeweils eine Gruppe als stiller Beobachter begleitet hatten, vom hohen Niveau angetan.

Im heurigen Sommer haben 15 „Rettungsschwimmer“ den Helferschein abgelegt. Über den Winter bietet ihnen die Wasserrettung einen 16 stündigen Erste Hilfe Kurs an. Wenn der dann erfolgreich beendet wurde, kann jeder im nächsten Sommer auch Strandbaddienste übernehmen.

Kurt Engstler

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