Operation bei Daumensattelgelenks-Arthrose (Rhizarthrose)?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der operativen Therapie bei einer Daumensattelgelenks-Arthrose.

Der häufigste Eingriff ist die sogenannte Resektionsarthroplastik. Hierbei wird ein Teil des Daumensattelgelenkes entfernt. Dies geschieht dadurch, indem das große Vieleckbein (Os trapezium) entfernt wird. Es gibt verschiedene Techniken um dann den ersten Mittelhandknochen zu stabilisieren (z.B. mit Sehnenaufhängung und/oder Raffung der Kapsel). Nach einer gewissen Zeit der Ruhigstellung kann nach ein paar Wochen das Daumensattelgelenk frei und deutlich schmerzreduziert (wenn nicht sogar schmerzfrei) bewegt werden. Diese Operation wird in Regionalanästhesie durchgeführt und kann auch ambulant erfolgen.

Im Rahmen dieser Operation kann auch eine “Schmerzausschaltung” erfolgen, die Denervation. Hier werden die schmerzleitenden Nervenfasern durchtrennt, ohne dabei die Sensibilität, also das Gefühl im Daumen oder der Finger zu beeinträchtigen. Es besteht auch die Möglichkeit eine Denervation als alleinigen Eingriff bei der Rhizarthrose anzuwenden.

Der Vollständigkeit halber muss auch die Prothese erwähnt werden. Hierbei wird das arthrotische veränderte Gelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt.

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