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OÖ: Ärgste Katastrophe

Scharf kritisiert wurde bei der Pressekonferenz der Katastrophenschutzleitung, dass nach wie vor zahlreiche Schaulustige die Arbeit der Einsatzkräfte behindern.

Landesrat Josef Ackerl (S) forderte ein rigoroses Vorgehen in solchen Fällen: „Wer nichts tut, braucht auch nicht gaffen.“ Man solle den Schaulustigen „einen Fetzen und einen Kübel in die Hand drücken und sie ins nächste Haus zum Aufräumen schicken“, so der Landesrat.

Landesrat Walter Aichinger (V) sagte, man könne froh sein, dass es im Zusammenhang mit der jetzigen Hochwasserkatastrophe keine ärgeren Verletzungen gegeben habe. Die Koordination der Einsatzkräfte habe sich bewährt. „Es ist eine Menschen- und Materialschlacht gegen die Wassermassen“, so Aichinger. Allein bei den Feuerwehren seien derzeit landesweit rund 8.000 Männer und Frauen im Einsatz. „Das ist eine bisher noch nie da gewesene Einsatzstärke“, so Aichinger.

Oberösterreichs Wasser-Landesrat Hans Achatz (F) dankte den Einsatzkräften und betonte, es sei zwar im Wasserbereich sehr viel getan worden, „doch die Technik vermag eben nicht alles zu verhindern“.

Die oberösterreichische Arbeiterkammer stellte in einer Aussendung am Montagnachmittag klar, dass jemand keinen Entlassungsgrund setze, wenn er „von der Umwelt abgeschnitten ist“. Es könne kein Dienstnehmer verlangen, „dass ein Arbeitnehmer zu seiner Arbeitsstelle schwimmt“.

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