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One wird zu "Orange"

Am Montag, dem 22. September, wird aus dem drittgrößten österreichischen Netzbetreiber die Firma "Orange", die Handymarke der Konzernmutter France Telecom.

Für die Kunden bleiben Tarife, Telefonnummer, Vorwahl und Wertkartenguthaben gleich. Ein frühzeitiger Ausstieg aus einem Vertrag ist laut One wegen gleichbleibender Geschäftsbedingungen nicht möglich. Auch wird es keine Preisschlacht geben, der Kunde soll primär von den Services des weltweiten Anbieters profitieren. “Orange ist kein Diskonter”, betonte “One”-Chef Michael Krammer am Freitag. Die unternehmenseigene Diskontmarke Yesss! bleibt von dem Markenwechsel unberührt.

Weltweit zählen 170 Mio. Kunden zu Orange, das 2007 einen Umsatz von 52,9 Mrd. Euro erzielte und 187.000 Mitarbeiter beschäftigt. Zum Vergleich: One hat zwei Mio. Kunden und setzte im Vorjahr mit 850 Mitarbeitern 624 Mio. Euro um. Europaweit hält Orange nach Eigenangaben einen Marktanteil von 17 Prozent und ist damit Marktführer. Weltweit sieht sich Orange beim Umsatz an dritter Stelle hinter der Deutschen Telekom und der spanischen Telefonica.

France Telecom hält an One 35 Prozent, 65 Prozent gehören dem internationalen Finanzinvestor Mid Europa Partners. Zuletzt hatte One im ersten Halbjahr 2008 mehr Gewinn und weniger Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode vermeldet. Einen Jobabbau wegen der Markenumstellung werde es nicht geben, aber grundsätzlich müsse man immer auf die Erfordernisse des Marktes reagieren, erklärte Krammer. Ziel sei es, den Umsatzmarktanteil am heimischen Mobilfunkmarkt von derzeit rund 18 Prozent zu steigern.

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