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Omas Tipps für gesunden Schlaf

Man liegt im Bett, aber der Schlummer will einfach nicht kommen: In solchen Fällen haben schon die Großmütter ihre Hausmittelchen ausgepackt.

Heute findet sich so einiges dazu im Internet: So sollen eine Tasse Tee mit Baldrian oder Zitronenmelisse und diverse Öle muntere Geister müde werden lassen. Auch in der Homöopathie finden sich Mittel und Wege, um ins Traumland zu gelangen. Wem das zu schwach ist, der greift zu Eiern, rohen Zwiebeln oder Bier.

Neben dem obligatorischen Glas warmer Milch mit Honig oder Anis soll auch saure Milch zum Abendessen gegen Einschlafprobleme helfen, ebenso frische Eier: Etwa zwei bis drei Stunden nach dem Legen das Eigelb mit Zitronensaft und Honig verquirlen und langsam trinken. Wunder wirken sollen auch Zwiebeln in Milch aufgekocht oder roh zu sich genommen. Aber auch mit Bier soll einem der Schlaf übermannen, da Hopfen müde macht. Wer die Wirkung verstärken will, erwärmt das “kühle Blonde” und süßt es mit etwas Honig.

Wer es satt hat, die Nacht “durchzuwachen”, kann auch eine kalte Ganzkörperwaschung durchführen und sich danach ohne abzutrocknen ins Bett legen. Kalte Wadenwickel oder Arm- und Kniegüsse sollen ebenfalls helfen. Polster mit Brennnesselblättern oder kleine Säckchen locker gefüllt mit Hopfen, Johanniskraut und Lavendel tun ebenfalls ihre Wirkung: Auf Brust oder unter den Kopf gelegt werden durch die Wärme beruhigende Düfte freigesetzt. Ein mit Rosenöl benetzter Wattebausch neben das Kopfkissen gelegt oder einige Tröpfchen Pfefferminzöl unter die Nase gerieben sollen Schlafhungrige ins Traumland führen.

Die Wiener Allgemeinmedizinerin Adriena Stelzig empfiehlt bei Schlafproblemen grundsätzlich, einen Experten aufzusuchen, nennt im APA-Gespräch aber einige homöopathische “Klassiker”: So z. B. kommt “Coffea” zum Einsatz, wenn man zu “überdreht” zum Schlafen ist. Die Globuli funktionieren nach dem Ähnlichkeitsgesetz: “Symptome, die bei Kaffeegenuss auftreten, werden sozusagen mit Kaffee behandelt”, erklärt Stelzig. Das Mittel – üblich sind “Coffea T12” – wird in einer maximal sechs-wöchigen Kur vor dem Schlafengehen eingenommen.

“Wenn man vor Sorgen nicht einschlafen kann, kann ‘Ambra D3’ helfen”, so die Medizinerin. Weiterer homöopathischer Helfer: Eine Tropfenmischung aus “Avena Sativa Urtinktur” (Hopfen), “Passiflora D1” (Passionsblume) und “Zinkum Valerianikum D3” (eine Zinkverbindung) zehn Minuten bis eine Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen.

Die Psychologin Brigitte Holzinger vom Institut für Bewusstseins- und Traumforschung in Wien erklärt, oft würden Schlafstörungen durch eine innere Anspannung entstehen, demnach könnte Entspannendes helfen. Wer sich im Grübeln statt im Schlaf verfängt, dem rät die Expertin zu einem “Gedankenstopp”: “Gedanken, die man nicht loswird, zu Papier bringen, dann kann man es ablegen und sich am nächsten Tag wieder damit beschäftigen.”

Simpel, aber wirkungsvoll sind ebenso Abendspaziergänge, Meditation und beruhigende Musik. Außerdem sollte man nur unter die Decke kriechen, wenn man wirklich müde ist und im Bett nichts anderes tun als schlafen – soll heißen: kein Fernsehen, Lesen oder gar Arbeiten. Sex findet sich übrigens auch auf der Liste der Müdemacher.

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