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Olympia-Jugendspiele: Vorarlbergerin im Ö-Kader

Bei den Europameisterschaften in Birmingham wurde am 28. April ein eigener Mehrkampf um die 14 europäischen Startplätze für die Olympischen Jugendspiele ausgetragen. Hämmerle belegte mit einer Mehrkampfleistung von 48,525 Punkten den 28. Rang unter 56 Starterinnen.

Da pro Nation nur eine Turnerin in Singapur startberechtigt ist, ergab dies Platz 14 in der bereinigten Rangliste und war zugleich der letzte freie Startplatz für Europa. „Nach dem Fehler in der Bodenübung dachte ich schon, die Chance ist weg. Doch meine Trainerin hat gemeint, ich soll weiter kämpfen. Letzten Endes hat sich mein Kampfgeist ausgezahlt und ich habe es mit einem Vorsprung von 1,252 Punkten auf eine Türkin, die nun leider zu Hause bleiben muss, doch noch geschafft,“ erklärte die 14-jährige Lustenauerin stolz. Trotz ihrer Jugend kann Hämmerle bereits auf eine Vielzahl von Erfolgen verweisen. Zum Turnsport ist die Lustenauerin mit fünf Jahren gekommen. „Die Tante meines Vaters war Trainerin bei der TS Jahn Lustenau, und weil meine drei Jahre ältere Schwester Stephanie bereits im Verein war, bin ich einfach einmal mitgegangen“, erklärt Hämmerle. Mit sieben Jahren erfolgte der Wechsel in den Landeskader, wo fortan Jutta Jank die Geschicke leitete. Vor zwei Jahren rückte Hämmerle dann in den von Christine Frauenknecht, die ebenfalls in Asien dabei sein wird, trainierten Elitekader der Vorarlberger Turnerschaft (VTS) auf. Die in Wolfhalden lebende Frauenknecht attestiert der Lustenauerin einen enormen Trainingsfleiß und großes Talent. „Elisa ist derzeit sicherlich der hellste Stern am durch zahlreiche Rücktritte etwas getrübten Himmel-rot-weiß-roten Kunstturnsport“, so die 49-jährige Ostschweizerin. Nervosität verspürt die 150 cm große und 35 kg leichte Hämmerle vor dem Einsatz in Singapur nicht mehr oder weniger als vor einem anderen Groß­event. „Ich denke, dass es unmittelbar vor dem Wettkampf vielleicht doch etwas mehr kribbelt als bisher. In Singapur werde ich mich erstmals mit Konkurrentinnen aus der gesamten Welt messen“, betont die Lustenauerin. „Nach der Teilnahme an den EYOF-Spielen im Vorjahr im finnischen Tampere ist die Jugend-Olympiade der nächste Höhepunkt in meiner Karriere.“

Ab Herbst im Sportgymnasium

Dem Kunstturnsport will die mehrfache Medaillengewinnerin bei ÖFT-Titelkämpfen und vierfache Team-Staatsmeisterin noch möglichst lange treu bleiben. „Derzeit habe ich viel Freude am Turnen, und so lange dies so ist, denke ich nicht an ein Karriereende.“ Um den wöchentlichen Trainingsumfang von 24 Stunden besser zu bewältigen, wechselt sie im Herbst vom BG Lustenau an das Sportgymnasium Dornbirn. „Dann habe ich mehr Zeit zum Training und kann mich um Dinge wie Schule, Ernährung oder medizinische Unterstützung besser kümmern.“ Großer Traum der 14-Jährigen ist eine Teilnahme an Olympischen Sommerspielen – und mit der Qualifikation für die Jugendspielen in Asien ist zumindest ein weiterer Schritt gesetzt.

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