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Olympia: Flops der ersten Woche - Baustellen und lange Unterhosen

Eisschnellläuferin Anna Rokita stürzte während der Eröffnungsfeier und ging gehandicapt in den Bewerb.
Eisschnellläuferin Anna Rokita stürzte während der Eröffnungsfeier und ging gehandicapt in den Bewerb. ©AP
Die Flops der ersten Woche der Olympischen Winterspiele in Sotschi und Krasnaja Poljana:

Erd- und Schotterhaufen, Eisenteile, Löcher – Abseits der Sportstätten und Straßen ist Krasnaja Poljana immer noch eine große Baustelle. Wenn wenigstens Schnee liegen würde, der den ärgsten Schmutz zudeckt. Die Fassaden sind schön, aber unfertig eingerichtete Hotels und unzureichendes Service (kein warmes Wasser, keine Heizung) kosteten den früh angereisten Medienvertretern viele Nerven. Schön langsam wird’s aber, schön langsam gehen die Spiele aber auch zu Ende.

Verletzungen

Eishockey-Sportdirektor Alpo Suhonen überstand seinen Sturz beim Einmarsch während der Eröffnungsfeier unbeschadet, Anna Rokita allerdings nicht. Die Eisschnellläuferin zog sich einen Bändereinriss zu, als sie über Sitzreihen steigen wollte, und ging gehandicapt in ihren Bewerb. Ebenso Eiskunstläufer Viktor Pfeifer, der eine Woche vor seinem Einsatz beim Training in den USA eine Verstauchung und Bändereinrisse im Fuß erlitt und ebenfalls nicht in Top-Zustand an den Start ging.

ÖSV-Damen in der Abfahrt

Nach starkem Saisonverlauf haben Österreichs Speed-Pilotinnen ausgerechnet im wichtigsten Rennen des Jahres ausgelassen. Nicole Hosp landete als Beste auf dem neunten Platz. Anna Fenninger erwischte einen Schlag und machte einen ungewollten “Einkehrschwung”, Debütantin Cornelia Hütter schoss “zwei Böcke” und Elisabeth Görgl riskierte zu viel und “verräumte” ein Tor.

Später Beginn im Skispringen

21.30 Uhr Ortszeit für Training und Bewerbe: Die Skispringer waren über die nächtlichen Termin-Ansetzungen alles andere als glücklich. Erst weit nach Mitternacht erfolgte die Rückkehr in das Quartier, auch für die Zuschauer im Stadion war das alles andere als angenehm.

Unruhe bei den Skispringern

Eine Diskussion über die nicht erfolgte Mitnahme des Heimtrainers von Gregor Schlierenzauer, Markus Maurberger, hat nur knapp zwei Tage vor Beginn der Großschanzen-Bewerbe für Unruhe im “Adler-Horst” gesorgt. Ob man sich damit nicht zusätzlich geschadet hat, wird man spätestens nach dem Teambewerb am Montag wissen.

Sara Takanashi

Der enorme Mediendruck auf die haushohe Favoritin aus Japan machte sich bemerkbar. Die erst 17-jährige Dominatorin der bisherigen Weltcup-Saison bei den Skispringerinnen scheiterte an den hohen Erwartungen und wohl auch an den sie ständig verfolgenden Kamerateams. Rang vier war eine Riesen-Enttäuschung für die kleine Dame.

Shaun White

Für den Snowboard-Superstar aus den USA war der Auftritt in Sotschi eine demütigende Erfahrung. Der Halfpipe-Olympia-Sieger von 2006 und 2010 verzichtete wegen des gefährlichen Kurses auf den Slopestyle-Bewerb. In der Halfpipe patzte der Kalifornier und stürzte aus den Medaillenrängen auf Platz vier ab.

Warmes Wetter

Daunenjacken, lange Unterhosen, tief zweistellige “russische” Minustemperaturen: Damit hatten im Vorfeld die meisten Olympia-Gäste gerechnet. Die mitgebrachten dicken Daunenjacken und langen Unterhosen blieben bis jetzt in den Hotelzimmern, das Thermometer zeigte in der Olympia-Region bisher oft zweistellige Plusgrade an.

(APA)

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