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Ohne schlechtem Gewissen?

Was wären wir ohne Teufelchen und Engelchen auf den Schultern?
Was wären wir ohne Teufelchen und Engelchen auf den Schultern? ©etu
Laienspielgruppe Göfis spielt unter Vorkehrungen für die Theatergäste groß auf.
Kampf der Mächte in Göfis (2020)

GÖFIS „Wir wollen trotzdem spielen“, verkündet die Laienspielgruppe Göfis. „Lachen stärkt das Immunsystem!“ So soll das neue Stück „Kampf der Mächte“ mit Vorkehrungsmaßnahmen ein weiterer Meilenstein der Vereinsgeschichte werden. Die Premiere war zunächst auf März 2020 angesetzt, musste jedoch auf vergangenen Freitag verschoben werden. Die dann gänzlich ausverkauft einen außerordentlichen Start feierte. Anwesend war unter anderem auch Mona Egger, die neue Leiterin des LVA- Landesverbands für Amateurtheater Vorarlberg. Besondere Vorkehrungen wurden bei der Sitzordnung im Vereinssaal gemacht. „Kleine Tische – natürlich mit dem nötigen Abstand. Außerdem wurden die Getränke an die Tische serviert“, erklärt Nachwuchsbeirat Jutta Hammerer. „Denn wir wollen für euch spielen, wir wollen auf die Bühne“, heißt es von den Mitgliedern. 

 

Ein Lustspiel in zwei Akten 

Das Theaterspiel, aufgeteilt in zwei Akten, stammt von Rolf Sperling und Stefan Bermüller. In den Rollen Engel Josef (Josef Nägele), Frau Gott (Melanie Brunner), Adam Schüller (Roland Martin), Stefanie Löhr (Lena Mair), Hilfsteufelin Damina (Jutta Hammerer), Frau Teufel (Sieglinde Mathies), Marianne Wieland (Elke Ledetzky), Frau Dr. Hülsebusch (Heid Baur). Sie zeigten wieder sehr großes Theater auf kleine(n) Bühne(n) – denn nicht nur die Hauptbühne wurde genutzt. Sondern zwischen Engelchen und Teufelchen – Himmel und Hölle – gab es seitlich noch jeweils eine Minibühne für den Dialog.

Adam Schüller, glücklich mit Eva verheiratet, beruflich erfolgreich, könnte eigentlich zufrieden mit seinem Leben sein. Trotzdem oder gerade deswegen hat er vor, seine Frau mit seiner Sekretärin Marianne zu betrügen. Zu diesem Zweck mietet er sich für einen Nachmittag in einem Hotel ein. Ein Adam, der seiner Eva fremdgeht? Schon aus namenstechnischen Gründen eine sehr pikante Situation, die dann auch tatsächlich Himmel und Hölle (die, wie könnte es auch anders sein, übrigens beide mittlerweile von Frauen regiert werden) in Bewegung setzt. Wird Josef – seines Zeichens Engel dritter Klasse – für den Himmel oder doch für die Aushilfsteufelin Damina (für die Hölle) den Sieg davontragen? ETU

Weitere Aufführungen am 10., 11., 16., 17., 18. Oktober 2020. 

 

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