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„Ohne mein Team wäre vieles nicht möglich!“

Claudio Herburger
Claudio Herburger ©Christof Egle
Claudio Herburger ist in Gemeinde und im Alten Kino Nachfolger vom Rankler Urgestein Armin Wille
Claudio Herburger

Rankweil. Eine genaue Jobbeschreibung der Tätigkeit von Claudio Herburger ist nicht einfach zu finden, ein einzelnes Wort kann es auf keinen Fall ausdrücken und sogar Herburger selbst tut sich schwer: „Ich bin bei der Marktgemeinde Rankweil für die Bereiche Kultur und Gesellschaft zuständig. Unter Zusammenarbeit mit Bürgern und Vereine organisiere ich kulturelle Veranstaltungen, aber ob es das wirklich trifft kann ich eigentlich nicht genau sagen“. Gleichzeitig betont der 38-jährige das Alleinstellungsmerkmal von Rankweil, wenn es um das Gemeinwesen oder das Ehrenamt geht und darum sich aktiv für die Gesellschaft einzubringen. Mitschuld an diesem Umstand ist sicher der Vorgänger von Herburger, Armin Wille der fast 30 Jahre für den Bereich verantwortlich zeichnete. Warum sich gerade in Rankweil so viele Menschen ehrenamtlich engagieren ist für den Dornbirner auch so nicht zu klären: „Vielleiche haben sie es Armin zuliebe getan, oder für den Verein oder das Dorf, ich weiß es nicht“.

Neben seiner 100 Prozent Stelle bei der Marktgemeinde hat Herburger auch den Sitz in der Geschäftsführung von Wille im Alten Kino geerbt. Beiden Seiten kooperieren eng miteinander, es gibt wohl kaum eine Veranstaltung in Rankweil, bei dem nicht auch das Alte Kino mit dabei ist. Beide Aufgaben bedürfen auf jeden Fall ein starkes Team im Hintergrund, wie Herburger betont. Eine 24/7 Arbeit wie sie sein Vorgänger gemacht hat, will und kann er nicht ausführen, es brauche auch noch ein Privatleben: „Mit fehlt sicher auch noch das Netzwerk von Armin und die Erfahrung, ich brauche unbedingt eine starke Mannschaft im Hintergrund“. Einen Teil hat er aber durch seine 12 Jahre Tätigkeit im Rankler Rathaus bereits mitgenommen, wo er davor für die Jugendarbeit zuständig war und es oft Berührungspunkt mit dem Alten Kino gegeben hat. Auch deswegen wurde er von Wille als Nachfolger vorgeschlagen, musste sich aber zuvor einem normalen Bewerbungsprozess unterziehen. Unterschiede zwischen Jugend – und Kulturarbeit für Erwachsene gebe es genug, bei Jugendlichen war es oft schneller und auch direkter, nun gehe es meist mit den Mühlen der Bürokratie langsamer und Direktheit komme nicht immer gut an.

Die Herausforderungen für seine beiden Aufgaben sieht Herburger differenziert. Gerade in der Gemeindearbeit gelte es vorerst die Qualität zu halten und erst schrittweise das Angebot nochmal zu steigern. Im Alten Kino steht Herburger vor der Aufgabe im Verein und auch in den Reihen des Publikums junge Leute mit einzubinden die auch Verantwortung übernehmen möchten. In Sachen Programmschiene soll es neben Altbewährtem schon bald eine Auffrischung des Angebots geben. Wenn dies gelingt, wer weiß vielleicht wird aus dem Alten Kino schon bald zusätzlich noch ein Junges Kino. CEG

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Steckbrief

Claudio Herburger

Geb. 27.6.1981 in Bezau, aufgewachsen und wohnhaft in Dornbirn

Ledig („Ich wäre noch zu haben…“)

Studium Soziale Arbeit an der FH Dornbirn

Hobbies: Fußball, Tennis, Natur, Veranstaltungen (aktiv und passiv)

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