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Ohne Jugend hat kein Verein eine Zukunft

SSV-Nachwuchsleiterin Gabriela Gregor (re.) mit den U12-Mädchen des Schulsportvereins
SSV-Nachwuchsleiterin Gabriela Gregor (re.) mit den U12-Mädchen des Schulsportvereins ©Michael Mäser
Mit Beginn der neuen Saison bekam der SSV Dornbirn-Schoren auch eine neue Jugendleiterin.

Dornbirn. Die Nachwuchsarbeit wurde beim SSV Dornbirn-Schoren immer schon großgeschrieben und so trainieren derzeit rund 155 Mädchen beim größten Damen-Handballverein in Österreich. Mit Gabriela Gregor bekam der Traditionsverein im vergangenen Jahr auch eine neue Nachwuchsleiterin.

Ein Verein für Alle

Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft des SSV Dornbirn-Schoren aus der höchsten österreichischen Liga und dem organisatorischen Neustart setzte sich der Schulsportverein das Ziel, allen Mädchen der Region ein hochqualitatives sportliches Angebot und eine sinnvolle Freizeitgestaltung bieten zu wollen und die Kinder und Jugendlichen in einem guten sozialen Umfeld aufwachsen lassen zu können. Ganz nach dem Motto – ein Verein für Alle. „Jugend ist das wichtigste Kapital, was ein Verein hat, weil Jugend die Zukunft bedeutet. Ohne Jugend hat kein Verein eine Zukunft“, erklärt dazu die neue SSV-Jugendleiterin Gabriela Gregor.

In der Halle aufgewachsen

Dabei hatte die gebürtige Slowakin bereits in ihrer frühen Kindheit die ersten Berührungen mit dem Handball. „Ich stamme aus einer Handballfamilie und bin eigentlich in der Halle aufgewachsen“, blickt Gregor zurück. So haben neben ihren Eltern auch ihre Schwester erfolgreich Handball gespielt und auch sie selbst hat dann mit acht Jahren beim HK Slovan Duslo Sala angefangen. „Nach Vorarlberg kam ich dann, als mein heutiger Mann in Feldkirch beim Eishockey ein Engagement bekam. Ich habe dann in Feldkirch Handball gespielt, bin mit dem Team in die WHA aufgestiegen und war dann auch lange Zeit als Jugendtrainerin tätig“, gibt Gabriela Gregor an. Auch ihre beiden Töchter Karin und Laura fanden so in Feldkirch den Weg zum Handball.

Neuen Herausforderung gestellt

Nachdem Gregor dann ihren Rücktritt als Trainerin in Feldkirch erklärte, wechselten auch ihre Kinder nach Dornbirn zum SSV. „Bei der Formierung des neuen Vorstandes im Sommer des vergangenen Jahres wurde ich von den anderen Mitgliedern gefragt, ob ich den Verein als Nachwuchsleiterin unterstützen möchte. Gerne habe ich dabei dieses Angebot angenommen und mich der neuen Herausforderung gestellt“, erklärt Gabriela Gregor.

Etablierung in der WHA-Meisterliga

Eine große Rolle in den Zukunftsplanungen des SSV Dornbirn-Schoren spielt dabei die Etablierung in der WHA-Meisterliga. Und dies soll vorwiegend mit möglichst vielen eigenen Nachwuchsspielerinnen gelingen. Und daher ist auch in der aktuellen Phase ein besonderes Augenmerk auf die jungen Spielerinnen zu werfen. Nachwuchsleiterin Gabriela Gregor kümmert sich dabei vor allem um die Organisation, Koordination der verschiedenen Nachwuchsmannschaften und die Unterstützung des Trainer-Teams, freut sich aber auch immer über neue junge Handballmädels. „Alle Mädchen, die gerne zu unseren Verein kommen möchten sind herzlich willkommen. Sie, beziehungsweise die Eltern können entweder mit mir Kontakt aufnehmen oder einfach bei einem Training vorbeikommen. Die Trainingszeiten sind auf unserer Homepage zu finden“, freut sich Gregor über neue Vereinsmitglieder. MIMA

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