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ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende Brigitte Ruprecht zu Besuch

v.l. Doris Pfeiffer, Ulrike Schmid-Santer und Brigitte Ruprecht bei der Betriebsbesichtigung von aqua mühle in Frastanz.
v.l. Doris Pfeiffer, Ulrike Schmid-Santer und Brigitte Ruprecht bei der Betriebsbesichtigung von aqua mühle in Frastanz. ©ÖGB

“Einkommensunterschiede weiter abbauen”

Feldkirch (ÖGB) Ein Mindesteinkommen von 1.300 Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung und die volle Pflichtversicherung für alle Beschäftigungsverhältnisse, das forderte Brigitte Ruprecht anlässlich ihres Vorarlberg-Besuchs. “Gerade hier gibt es immer mehr geringfügig Beschäftigte und freie DienstnehmerInnen, und der Großteil der Betroffenen sind Frauen”, so Ruprecht. So habe es im März dieses Jahres mit über 16.600 geringfügig Beschäftigten einen neuen Rekordwert gegeben – Tendenz steigend. Ohne entsprechende sozialrechtliche Absicherung sei das für viele eine Armutsfalle, gerade auch im Hinblick auf eine eigenständige Alterssicherung.

Weitere Arbeitsschwerpunkte der ÖGB-Frauen präsentierte Ruprecht im Rahmen einer Vorstandssitzung in Bregenz.

Dazu gehören:
– das Schließen der Einkommensschere, die im Übrigen in Vorarlberg im Bundesländervergleich am größten ist;
– die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen;
– die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und
– die soziale Absicherung von Frauen im Alter.

Weitere Programmpunkte des Vorarlberg-Aufenthalts der ÖGB-Bundesfrauenvorsitzenden waren ein Betriebsbesuch bei “aqua mühle – soziale Dienste” in Frastanz, die als familienfreundlichster Betrieb im Bereich Non-Profit-Unternehmen in Vorarlberg ausgezeichnet wurden, und der Besuch der Veranstaltung “Gender Budgeting” im Theater am Saumarkt in Feldkirch, einer Kooperationsveranstaltung der ÖGB-Frauen mit der Grünen Bildungswerkstatt.

Quelle: Österreichischer Gewerkschaftsbund

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