Offene Kühlschränke: Auf den zweiten folgen weitere Fairteiler

Offizielle Inbetriebnahme des Offenen Kühlschrankes in der Stadtbibliothek Dornbirn
Offizielle Inbetriebnahme des Offenen Kühlschrankes in der Stadtbibliothek Dornbirn ©Andrea Blum | Büro für nachhaltige Kommunikation
Offizielle Inbetriebnahme des zweiten Offenen Kühlschrankes in der neuen Stadtbibliothek in Dornbirn.
Offener Kühlschrank: Inbetriebnahme Stadtbibliothek Dornbirn

Dornbirn. Am letzten Freitag im Juni wurde der zweite Offene Kühlschrank in Dornbirn mit einer kleinen Feierlichkeit in der Stadtbibliothek in Betrieb genommen. Über zusätzliche, sich am Start befindliche Kühlschränke dieser Art konnte der vertretenen Politprominenz und interessierten Gästen berichtet werden. In Feldkirch, Götzis und Bregenz werden Fairteiler dieser Art in öffentlichen Räumen entstehen. In Dornbirn wird bereits von einem dritten Standort eines Kühlschrankes in der Fachhochschule Vorarlberg gesprochen.

„Der Kühlschrank neben dem Informationspult in der stark frequentieren Bibliothek konnte nun offiziell seiner Bestimmung übergeben werden“, so die Initiatorin Ingrid Benedikt und führte in ihrer Eröffnungsrede weiter fort: „Bring, was du übrig hast. Nimm was du brauchst.“ Mit den Offenen Kühlschränken in Vorarlberg wird ein Teil zur Vermeidung von Lebensmitteln im Müll beigetragen. Lebensmittel können so gerettet werden. Ein Gastgeschenk, das nicht schmeckt oder kurz vor dem Urlaub und der eigene Kühlschrank voll? Zu viel gekocht oder vom letzten Catering übrig? Ab in einen der Offenen Kühlschränke, lautet da die Antwort der Aktivistin. „Denn, Lebensmittel im Wert von 800,00 Euro je Haushalt im Jahr, sind ein Skandal“, gibt Benedikt wieder. Die Initiative schafft Bewusstsein für das Einkaufen und Verwerten von Lebensmittel. Oftmals sei einfach nur ein bisschen Mut und Kreativität gefragt, um neues auszuprobieren. Dem Motto „Bring und nimm!“ nach können nun auch Kochbücher aller Art in der danebenstehenden Holzkiste ein neues Leben geschenkt werden. Eine Idee, die Marie-Louise Hinterauer einbrachte.

Stefan Strammer vom fünfköpfigen Team des Offenen Kühlschrankes in Feldkirch informierte über die Eröffnung des Fairteilers beim Mobilpunkt am Samstag, 29. August, 10:30 Uhr am Feldkircher Sparkassenplatz. Als Leiterin der Stadtbibliothek Dornbirn informiert Ulrike Unterthurner über die Lesung von Eva Rossmann am 8. Oktober. Die österreichischen Krimi-Autorin, die gerne gesellschaftspolitische Themen und das Kochen in ihren Büchern aufnimmt, bringt dabei ihr Lieblingsresterezept mit.

Beim Umtrunk im Anschluss servierte eine Schüler-Kochgruppe der Mittelschule Markt unter der Leitung von Andrea Walther aus den Resten der Woche feine Köstlichkeiten.

Der Einladung folgten u. a. die Stadträte Juliane Alton, Markus Fäßler, Alexander Juen oder Elisabeth Bösch vom Verein für Kosumentensolidarität Consolnow. Gedankt wurde Naemi Sander als Bindeglied zur und dem Team der Stadtbibliothek Dornbirn. Von Herzen ein Dank wurde dem ehrenamtlichen Kernteam aus Dornbirn mit Erika Schuster, Andrea Walther, Nadine Maier, Elisabeth Fasching, Christl Halfer, Lena Hatzer und Andrea Blum ausgesprochen. Bereits weit über 1.000 Stunden wurden für diese Sache und das Gemeinwohl investiert. Für die wöchentlich abholbaren Trockenwaren beim Bioladen „Bio Bin Ich“ und Frischprodukten, die knapp am Verfallsdatum liegend, von Tischlein deck dich wird zudem gedankt. Ebenso wie dem Team vom Treffpunkt an der Ache

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