Offene Jugendarbeit Rankweil mit erfreulicher Bilanz

Der Vorstand der offenen Jugendarbeit Rankweil
Der Vorstand der offenen Jugendarbeit Rankweil ©Offene Jugendarbeit Rankweil
Rund 300 Veranstaltungen und Aktionen hat die offene Jugendarbeit Rankweil 2017 durchgeführt – darunter Sportangebote wie Bouldern oder Eislaufen, Kreativworkshops oder Nachhilfeangebote sowie betreute Abend im Jugendtreff Planet.

15 Prozent der Jugendaktivitäten vergangenes Jahr wurden von den Jugendlichen selbst angeregt, 30 Prozent der Angebote wurden unter Mitarbeit von Jugendlichen umgesetzt. Rund 80 Prozent der Besucherinnen und Besucher im Jugendtreff Planet waren zwischen 12 und 16 Jahre alt. 40 Prozent davon sind Burschen, 60 Prozent Mädchen.

Besondere Höhepunkte waren 2017 das „ERASMUS+ Projekt“ – ein Jugendaustausch mit Finnland – sowie die Eröffnung der neuen Jugendwerkstatt. Zudem fanden 2017 zahlreiche Kooperationen statt: Unter anderem wurden mit dem Verein „Neustart“ gemeinnützige Leistungen im Jugendtreff Planet vereinbart, in der „Koje“ fanden Fachgruppen für spezifische Mädchen- und Jungenangebote statt und gemeinsam mit der pädagogischen Hochschule Feldkirch kümmerte man sich um die Vermittlung von Studentinnen und Studenten zur Lernbegleitung in die „LernBar“. In Zusammenarbeit mit dem Sonderpädagogischen Zentrum Rankweil fanden „Klipp & Klar“ Aufklärungsworkshops statt und das Semester- und Osterferienprogramm wurde mit Rankweil und Feldkirch umgesetzt.

Bürgermeister Martin Summer nutzte die Gelegenheit und nahm zu den von den Jugendlichen zuvor im Rahmen einer Fokusgruppe geäußerten Wünschen Stellung. Diskutiert wurde ein neuer Belag für den Skaterplatz bei der Gastra, die Gestaltung einer legalen Graffiti-Wand, ein Jugendtarif für das „Kino unter Sternen“ sowie die Errichtung einer Trampolinhalle oder günstige Tarife für ein Fitnessstudio. Anschließend sprach Andreas Prenn, Obmann der Offenen Jugendarbeit Rankweil, über die Chancen, welche sich durch die Eröffnung der neuen Jugendwerkstatt ergeben. Jugendliche sollen dort die Möglichkeit haben, sich handwerklich zu betätigen sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten für spätere Lehrberufe zu erlernen.

An der Jahreshauptversammlung der offenen Jugendarbeit teilgenommen haben außerdem Gemeinderat Alejandro Schwastza sowie einige Jugendliche vom Jugendtreff Planet sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendaustausch-Programms.

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