Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

ÖVP: Ritsch kramt in der Wohnbau-Mottenkiste

Albert Hofer (ÖVP) sieht Michael Ritsch (SPÖ) in Sachen Wohnbau in der Mottenkiste kramen.
Albert Hofer (ÖVP) sieht Michael Ritsch (SPÖ) in Sachen Wohnbau in der Mottenkiste kramen. ©VN/Hartinger
Der Wohnbausprecher der Vorarlberger ÖVP, Albert Hofer, kontert die angekündigte "Wohnbauoffensive" von Michael Ritsch (SPÖ): "Vorarlberg ist ein attraktiver Lebensraum mit einer hohen Nachfrage nach Wohnraum."
SPÖ fordert Trendumkehr

Albert Hofer stimmt mit der SPÖ in der Analyse über die Wohnkosten in Vorarlberg in einigen Bereichen überein, “allerdings erinnern mich deren Lösungsvorschläge doch stark an den Griff in die Mottenkiste vergangener Jahrzehnte”, kritisiert der ÖVP-Wohnbausprecher den heute von den Sozialdemokraten eingebrachten Landtagsantrag zum Thema leistbares Wohnen.

„Michael Ritsch hat einmal sein politisches Archiv durchforstet und sämtliche Rezepte aus der Vergangenheit gesammelt und mit einem neuen „Mascherl“ versehen.” Das Problem sei, dass sich viele dieser Vorschläge bis heute als nicht praxistauglich erwiesen hätten.

Bauleistung nicht beliebig steigerbar

Hofer verweist unter anderem auf den Vorschlag der SPÖ, gemeinnützige Wohnbauprojekte auf Gemeindegrundstücken zu errichten: „Am Schluss hat sich sogar der Ideengeber Hubert Rohmberg von der Idee distanziert, weil die Umsetzung aus Sicht aller Beteiligter offenkundig nicht realistisch ist.“

Auch beim Thema Mieten wünscht sich Alber Hofer ein Ausbrechen aus alten Denkmustern: „Es geht nicht um Mieter gegen Vermieter. Sondern wir brauchen klare Regeln für ein gutes Miteinander.“ Aus Sicht des ÖVP-Wohnbausprechers ist auch eine weitere Erhöhung der Bauleistung der gemeinnützigen Wohnbauträger nicht ohne weiteres zu bewältigen: „Die Vorarlberger Bauwirtschaft hat dank der guten wirtschaftlichen Lage kaum noch freie Kapazitäten.”

Wenn nun auch noch von Seiten der Öffentlichen Hand die Nachfrage weiter befeuert werde, dann führe das zu Preisen, die das Wort „leistbar“ nicht mehr verdienen würden, gibt Albert Hofer zu bedenken.

(red)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • ÖVP: Ritsch kramt in der Wohnbau-Mottenkiste
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen