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Österreichs Lehrlinge rauchen zu viel

Das Institut für Gesundheitsförderung und Prävention schlägt Alarm
Das Institut für Gesundheitsförderung und Prävention schlägt Alarm ©APA (Archiv)
Eine neue Studie belegt: in Österreich rauchen Lehrlinge viel zu oft. Durchgeführt wurde die Studie im Fachbereich Kinder- und Jugendgesundheit des Instituts für Gesundheitsförderung und Prävention. Finanziert wurde sie aus den Mitteln "Gemeinsame Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag".

An der Studie nahmen mehr als 2.000 Lehrlinge aus verschiedenen Ausbildungssparten in ganz Österreich teil.

Die Untersuchung zeige wesentlich schlechtere Ergebnisse als bei der im Jahr 2019 vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz veröffentlichten HBSC-Studie mit Schülern. "Besonders stechen die Ergebnisse bei Indikatoren der psychischen Gesundheit weiblicher Lehrlinge hervor, die nicht nur schlechter im Vergleich zu Schülerinnen, sondern auch im Vergleich zu männlichen Lehrlingen sind", wurde Studienleiterin Felder-Puig am Mittwoch in einer Aussendung zitiert.

Jeder zweite Lehrling raucht

Anlass zur Sorge gebe auch die hohe Zahl an Tabakkonsumenten. "Über 50 Prozent der Lehrlinge beider Geschlechter rauchen aktuell Zigaretten, davon etwas mehr als die Hälfte täglich. Dabei sinkt die Zahl der Zigaretten-Raucher bei ungefähr gleichaltrigen Schülern schon seit Jahren kontinuierlich ab", hieß es. Laut der HBSC-Studie (nur 9. und 11. Schulstufe) sind in Österreich derzeit 81 Prozent bei den Burschen und 77 Prozent bei den Mädchen Nichtraucher.

(APA)

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