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ÖEHV-Team gewann auch 2. Match der Euro Challenge

Verdienter Erfolg für das ÖEHV-Team
Verdienter Erfolg für das ÖEHV-Team
Das österreichische Eishockey-Nationalteam hat auch sein zweites Match bei der Euro Challenge in Ljubljana gewonnen. Die junge Auswahl von Teamchef Daniel Ratushny drehte gegen Japan das Spiel und setzte sich mit 5:1 (0:1,2:0,3:0) durch. Brian Lebler (35./PP2), Nikolas Petrik mit einem Doppelpack (36./PP, 48.), Raphael Herburger (56.) und Clemens Unterweger (58./PP) erzielten die Treffer.


Einen Tag nach dem 3:2 gegen den WM-Siebenten Weißrussland bezwang Österreich auch Japan. Die Asiaten waren bei der WM der Division 1A die schärfsten Konkurrenten des ÖEHV-Teams um den Aufstieg in die A-WM gewesen. Nach dem 4:1 bei der heurigen WM kam auch das ohne zahlreiche Stammspieler angetretene Aufgebot in Slowenien am Freitag zu einem verdienten Erfolg.

Der Linzer Lebler glich mit einem wuchtigen Schuss bei 5:3-Überlegenheit die Führung der Japaner aus – Yamada hatte im ersten Abschnitt den diesmal anstelle von Mathias Lange eingesetzten Keeper David Madlener bezwungen -, und nur 56 Sekunden später gelang Petrik das 2:1. In der Folge agierten die Österreicher klar überlegen. Neuerlich Petrik, der schon am Vortag erfolgreich gewesene Schweiz-Legionär Herburger sowie Unterweger sorgten für einen resultatsmäßig klaren Erfolg.

Head Coach Ratushny lobte nach dem zweiten Sieg unter seiner Leitung die Youngster im Team. “Sie spielen gut und alle arbeiten hart, das einfache System macht die Arbeit dann auch leichter. Jetzt wollen wir am Samstag noch einmal eine solche Leistung abrufen und gegen Slowenien den Turniersieg holen.”

Keeper Madlener war nach seiner Premiere im Nationaltrikot und einem nervösen Beginn zufrieden. “Ich freue mich sehr, dass es im ersten Spiel gleich mit einem Sieg geklappt hat. Über den Ausgang bin ich wirklich erleichtert, nachdem ich den Gegentreffer im ersten Drittel verhindern hätte können”, meinte der 22-jährige Dornbirn-Goalie, der 34 Schüsse abwehrte. Unterweger verzeichnete bei seinem Team-Debüt mit einem Tor auch ein persönliches Erfolgserlebnis.

“Je länger dieses Spiel gedauert hat, desto besser sind wir geworden”, meinte Nikolas Petrik, der zum besten Spieler gewählt wurde. “Ich muss aber auch sagen, dass Madlener eine sensationelle erste Partie für Österreich gespielt hat. Es macht wirklich Freude in dieser jungen Mannschaft, den Teamspirit kann man richtig spüren.”

Letzter Gegner Österreichs bei dem Vier-Länder-Turnier ist am Samstag (18.30 Uhr/live ORF Sport +) Gastgeber Slowenien.

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