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Obmannwechsel im Blindenverband

Neo-Obmann Karlheinz Ritter mit Vorgänger Manfred Schuler und Vizeobmann Dieter Wolter.
Neo-Obmann Karlheinz Ritter mit Vorgänger Manfred Schuler und Vizeobmann Dieter Wolter. ©Andrea Fritz-Pinggera

25 Jahre lang war Manfred Schuler Obmann des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Vorarlberg. Am Samstag wurde feierlich aus dieser Funktion verabschiedet.

Manfred Schuler, Jg. 1952, übergibt sein Amt in neue Hände. Von der Mitgliederversammlung neu gewählt wurde Karlheinz Ritter, der bisherige Vizeobmann. Im Zivilberuf ist Manfred Schuler als Telefonist in der Stadt Dornbirn tätig. Mit Humor und viel Energie leitete er die Verbandsgeschicke in den vergangenen 25 Jahren. Anlässlich der Mitgliederversammlung bedankte sich LAbg. Gabriele Nussbaumer für seinen Einsatz und sein Engagement. Sie überreichte ihm eine „köstliche Kiste“ als Dankeschön. Auch LAbg. Kornelia Spiß die sogar bei der Stimmauszählung assistierte, dankte dem langjährigen Funktionär herzlich. In Schulers Funktionsperiode fiel u.a. die Fertigstellung des Mehrzwecksaales im Blindenheim Ingrüne, die Renovierung des Erholungsheimes inklusive Speisesaal. Sein unermüdlicher Einsatz für die Sache der Blinden resultierte wichtige Ergebnisse: In seiner Ära fand die Einrichtung der Frühförderstelle und der Rehastelle sowie das Blindenverbandsbüro im Kehlerpark statt.

Auch der neue Obmann, Karlheinz Ritter, Jg. 1970, ist untertage als Telefonist in der Marktgemeinde Götzis beschäftigt. Er möchte den erfolgreichen Weg von Manfred Schuler fortsetzen und hat bereits einige Ideen im Köcher, die er mithilfe des Leitungsteams umsetzen möchte. Neuer Vizeobmann des Verbandes ist Dieter Wolter.

40 Jahre  Blindenwohn- und Erholungsheim

Am 3. Juni findet anlässlich 40 Jahre Blindenwohn- und Erholungsheim Ingrüne ein Frühschoppen mit „Dunkelbar“ statt. Die Schwarzacher Dorfmusikanten werden das Jubiläum musikalisch umrahmen, die Gäste können mit verbundenen Augen eine Welt im Dunkeln nachvollziehen. Bei 170 Verpflegstagen und 1.738 Nächtigungen konnte 2011 eine Auslastung von 74,3 % erzielt werden, wie Arnold Berger berichtet. Blinde Kinder und Sportler planen hier ihre Ferienaufenthalte, Führhunde- und weitere Seminare finden in der Ingrüne regelmäßig für sehbehinderte und blinde Personen – auch aus dem Dreiländereck – statt.

Blinden- und Sehbehinderteverband

Die Organisation bietet ihren Mitgliedern umfangreiche Beratung, Betreuung und Hilfe sowie ein breites Veranstaltungsprogramm mit Kursen, Erholungs- und Freizeitaktivitäten an. Die Beratungsstelle für die Frühförderung und die Rehabilitation befindet sich im Verbandssitz im Kehlerpark, Dornbirn.

 

 

 

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