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Obamas Geldpresse gerät ins Stocken

Präsident Obama: Der Rubel rollt nicht wie gehabt.
Präsident Obama: Der Rubel rollt nicht wie gehabt. ©EPA
Im Kampf um Wahlkampfspenden gerät US-Präsident Barack Obama zusehends ins Hintertreffen. Herausforderer Mitt Romney gelang es, den zweiten Monat in Folge mehr Geld einzutreiben als der Amtsinhaber.
Kampf um US-Gesundheitsreform
Oberstes US-Gericht bestätigte Gesundheitsreform
Obama und Romney liefern sich Wirtschaftsduell

Wie die New York Times berichtet, fuhr die Kampagne des Ex-Gouverneurs von Massachusetts  im Juni insgesamt 106 Millionen Dollar (rund 86 Millionen Euro) ein. Obama und sein Team brachten es im selben Zeitraum auf vergleichsweise bescheidene 71 Millionen Dollar (knapp 58 Millionen Euro).

Wall Street wieder in republikanischer Hand

Grund dafür ist, dass vor allem die finanzstarken Wirtschaftszweige der Wall Street Obama den Rücken zukehren und sich stattdessem Romney zuwenden. Bei der letzten Präsidentschaftswahl 2008 hatte dieses Klientel mehrheitlich Obama unterstützt, nun scheint man sich mehr vom wirtschaftsliberalen Kurs Romneys zu erwarten. Auch Obamas Attacken auf Romney wegen dessen Vergangenheit als Finanzinvestor und Kritik an Steuererleichtungen für Wohlhabende dürften seiner Sache nicht unbedingt zuträglich sein, wie einige Geldgeber der New York Times verrieten.  

Gesundheitsreform als Stolperstein?

Damit nicht genug. Romney gelingt es immer besser, auch Kleinspender auf seine Seite zu ziehen. Gerade hier hatte die Obama-Kampagne bisher ihren stärksten Rückhalt genossen. Verärgerung über Obamas umstrittene Gesundheitsreform, die zuletzt auch vom amerikanischen Höchstgericht als verfassungsmäßig anerkannt wurde, dürfte zu einer Mobilisierung im republikanischen Lager geführt haben.

Nervosität im Obama-Lager

Wie groß die Nervosität mittlerweile ist, zeigt ein Email von Ann Marie Habershaw, einer der führenden Köpfe in Obamas Wahlkampfteam: “Wir könnten verlieren, wenn es so weitergeht.”

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